VKU-Position „Cyber-Sicherheit effektiv gestalten“ Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess

Zur Cyber-Sicherheit in Deutschland stellt sich neben der Frage der IT-Sicherheit in den Unternehmen insbesondere die Frage, ob die bestehenden, auf Bund- und Länderebene verteilten nationale Cybersicherheits- und -abwehrzuständigkeiten geeignet sind, Bedrohungslagen aus dem Cyberraum frühzeitig zu erkennen und Abwehrstrategien zu entwickeln, bevor es zu Angriffen kommt.

Der überregionale Charakter von Bedrohungen aus dem Cyberraum erfordert aus Sicht des VKU ein koordiniertes Vorgehen von Bund und Ländern unter der Leitung des Bundes. Dabei muss die Stromversorgung integraler Bestandteil der Sicherheitsarchitektur werden.

Denn die Stromversorgung ist der Herzschlag der digitalen Gesellschaft. Ohne Strom steht unser Alltag still. Der Schutz einer jederzeit ungestörten, sicheren Stromversorgung durch die deutschen Stadtwerke, insbesondere vor Cyberangriffen aller Art, ist daher eine Aufgabe der nationalen Sicherheit. Sicherheit ist aber kein Zustand, sondern ein Prozess. Deswegen müssen wir unsere Cyber-Sicherheitsarchitektur renovieren. Was wir hierfür dringend brauchen, ist der Aufbau eines effektiven Cyber-Abwehrzentrums auf Bundesebene, in dem alle Sicherheits- und Aufsichtsbehörden, die IT-Branche und die Energieversorger eng und koordiniert zusammenarbeiten.

Diese VKU-Position ist in der nachstehenden Datei „Cyber-Sicherheit effektiv gestalten“ näher dargestellt und erläutert.