Ingbert Liebing neuer bvöd-Vorsitzender

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des bvöd wurde Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des VKU, einstimmig zum neuen bvöd-Vorsitzenden gewählt. Die Nachwahl wurde erforderlich, nachdem Katherina Reiche, die den Verband seit 2015 führte, das Amt im vergangenen Herbst niederlegte.

©VKU/Chaperon

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. September 2020 wurde Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), einstimmig zum neuen bvöd-Vorsitzenden gewählt. Die Nachwahl wurde erforderlich, nachdem Katherina Reiche, die den Verband seit 2015 führte, das Amt im vergangenen Herbst niederlegte.

Liebing: „Ich freue mich über die Wahl und werde mich für die Interessen der öffentlichen Daseinsvorsorge stark machen. Gerade während der aktuellen Corona-Pandemie stellen die öffentlichen Unternehmen der Daseinsvorsorge einen Stabilitätsanker für Wirtschaft und Gesellschaft dar, die nicht nur die notwendige Infrastruktur bereitstellen, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen.“

Liebing weiter: „Die öffentlichen Dienstleister sind Grundvoraussetzung für ein starkes und wettbewerbsfähiges Europa. Sie tragen bereits heute entscheidend zum Funktionieren der europäischen Wirtschaft bei. Viele nachgelagerte Wirtschaftstätigkeiten wären ohne funktionierende öffentliche Dienste erst gar nicht möglich. Das bedeutet aber auch, dass die europäischen Wettbewerbs- und Binnenmarktregelungen die Organisationsfreiheiten der Nationalstaaten bei der Erbringung und Aufgabenerfüllung öffentlicher Dienste respektieren müssen. Dafür möchte ich mich weiterhin stark machen.“

Die weiteren Mitglieder des bvöd-Präsidiums bleiben unverändert: Dr. Sabine Groner-Weber, Mitglied des Vorstandes der Stuttgarter Straßenbahnen AG, Dr. Michael Paul, Konzernbeauftragter der Stadtwerke Köln, und Dr. Sven‐Joachim Otto, E&Y aus Düsseldorf.

Hintergrund

Der bvöd ist ein Zusammenschluss von kommunalen und regionalen öffentlichen Unternehmen, Kommunalverbänden, Fach- und Wirtschaftsverbänden der öffentlichen Wirtschaft, von öffentlichen Arbeitgeberverbänden und der öffentlichen Verwaltung. Er bündelt in Deutschland die politischen Interessen der Erbringer von Dienstleistungen von allgemeinem (wirtschaftlichem) Interesse und die damit in Verbindung stehenden branchenübergreifenden Themen der Daseinsvorsorge und der öffentlichen Dienstleistungen. Gleichzeitig vertritt der bvöd als CEEP Deutschland die Interessen der deutschen öffentlichen Wirtschaft und öffentlichen Arbeitgeber über den Europäischen Verband der öffentlichen Unternehmen und Arbeitgeber (CEEP).