Glasfaser vor Ort
Neuer Bericht zur Rolle lokaler Glasfasernetzbetreiber in Europa

Der VKU beteiligte sich an einer von der schwedischen lokalen Glasfaserallianz („Swedish Local Fibre Alliance“) geleiteten Studie zur Rolle lokaler Glasfasernetzbetreiber in Europa. Unter Mitwirkung des Verbands der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) sowie der Schwedischen Gemeinden und Regionen (SKR) hebt der Bericht die zentrale Bedeutung lokaler Glasfasernetzbetreiber hervor und stützt sich auf Fallstudien aus Schweden, Deutschland und Österreich. Wir haben Ihr Interesse geweckt? Rufen Sie den vollständigen Bericht in diesem Artikel ab!

27.04.26

Der VKU beteiligte sich an einer neuen Studie der schwedischen lokalen Glasfaserallianz („Swedish Local Fibre Alliance“) zur Rolle kommunaler Unternehmen beim Glasfaserausbau in der Europäischen Union. 

Der Verband vertritt lokale Glasfasernetzbetreiber in Schweden. Rund 70 Prozent aller Gemeinden verfügen dort bereits über ein Glasfasernetz, das sich überwiegend im Eigentum der Kommunen befindet.

Neben dem VKU brachten auch der Verband der Öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) sowie die Schwedischen Gemeinden und Regionen (SKR) ihre Perspektiven und Praxiserfahrungen in den Bericht ein. Die Studie hebt die zentrale Bedeutung lokaler Glasfasernetzbetreiber hervor und stützt sich auf Fallstudien aus Schweden, Deutschland und Österreich

Den Bericht stellen wir Ihnen gerne unter folgendem Link zur Verfügung.

 

Kernforderungen aus schwedischer, deutscher und österreichischer kommunalwirtschaftlicher Perspektive

In Brüssel wird derzeit über den kürzlich vorgelegten Digital Networks Act beraten, der den europäischen Regulierungsrahmen für Telekommunikation reformieren und die Wettbewerbsfähigkeit Europas durch große, grenzüberschreitende TK-Anbieter stärken soll. Der VKU und die beteiligten Verbände setzen sich gemeinsam dafür ein, dass dabei vor allem die lokale Ebene sowie nationale Besonderheiten berücksichtigt werden. Weitere Details zur Position des VKU zum Digital Networks Act finden Sie in unserer Erstpositionierung.

Auf Basis des Berichts setzen sich die Verbände mit folgenden Forderungen in die laufenden Verhandlungen zum Digital Networks Act ein:

  • Erhaltung einer Vielfalt von Eigentums- und Marktstrukturen;
  • Vermeidung konsolidierungsorientierter Ansätze;
  • Stärkung von Open Access und Wholesale-basierten Wettbewerbs;
  • Gewährleistung einer diskriminierungsfreien Kupfer-Glas-Migration;
  • Förderung interoperabler und transparenter Wholesale-Produkte;
  • Aufrechterhaltung stabiler und vorhersehbarer staatlicher Finanzierung;
  • Verbindung von Resilienz und Sicherheit mit lokaler und nationaler Verankerung.

Schlagworte