Wasserstoff – ein „evergreen“

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Seit dem 19. Jahrhundert wird die Idee der Verwendung von Wasserstoff immer wieder aufgegriffen. Schon Jules Verne schrieb 1870, dass die Energie von morgen Wasser ist, das durch elektrischen Strom zerlegt wird. Seitdem wurde diese Möglichkeit wiederholt diskutiert - und vernachlässigt. Die klimapolitische Zielsetzung belebt nun die Diskussionen um Wasserstoff erneut.

Der „Dialogprozess Gas 2030“ des BMWi in 2019 kam zu dem wichtigen Ergebnis, dass gasförmige Energieträger langfristig eine zentrale Rolle bei der Sicherheit der Energieversorgung haben. Es müssen aber CO2-freie bzw. CO2-neutrale Gase sein. Dies öffnet die Perspektiven für Wasserstoff.

Ende Januar wurde der Entwurf einer Nationalen Wasserstoffstrategie in die Ressortabstimmung gegeben, ein Kabinettsbeschluss dazu steht aus.

Der VKU vertritt die Sicht, dass kommunale Ansätze und regionale Cluster für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft wesentlich sind. Denn Stadtwerke sind kompetente Akteure bei dieser Form der Sektorenkopplung, da sie sich mit den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr hervorragend auskennen.

Sie sind zudem lokal gut vernetzt und kennen die (möglichen) Partner vor Ort. So können sie Synergien durch die Nutzung zusätzlicher Schnittstellen erzeugen.