Experten-Speed-Dating – gute Ergänzung zu Podiumsdiskussionen auf der IFAT 2018

Podiumsdiskussionen mit Impulsvorträgen zu den Themen „Maßnahmen zur Luftreinhaltung im Kommunalen Fuhrpark“ und „Ursachen für Littering - Maßnahmen der Stadtreinigung für saubere Städte“, haben großes Interesse bei den Messebesuchern des VKU-Standes auf der IFAT 2018 gefunden. Zur Vertiefung der diskutierten Themen auf dem Podium wurde anschließend jeweils ein Experten-Speed-Dating an fünf Stationen mit Experten zu fünf der wichtigsten Themen aus der Podiumsdiskussion angeboten. Die Erfahrungen der Experten und daran teilnehmenden Besucher mit diesem neuen Format waren positiv, so dass weitere Einsätze empfohlen werden.

Lange haben wir überlegt, wie die kurzen Vorträge oder Podiumsdiskussionen in einem dichtgedrängten Programm des VKU auf der Messe IFAT 2018 sinnvoll ergänzt werden können, um noch offene Fragen der Zuhörer angemessen beantworten zu können. Es wurden fünf Haltestellen für ein Experten-Speed-Dating zu jeweils behandelten Themen der Vorträge und Podiumsdiskussionen mit kompetenten Ansprechpartnern aus den VKU-Fachausschüssen bzw. den vortragenden Referenten im Anschluss an die Bühnenpräsentation bereit gehalten. So konnten interessierte Zuhörer der Veranstaltung im Nachgang noch vertieft mit den Experten in die Fachdiskussion einsteigen. Dieses Angebot wurde schon beim ersten Mal ganz gut genutzt und die positiven Erfahrungen der Teilnehmer an diesem neuen Format legen eine Wiederholung im Rahmen von Messen, aber auch bei Tagungen und Seminaren nahe.

Das Experten-Speed-Dating wurde zu den Themen der „Alternativen Antriebe für Fahrzeuge der kommunalen Fuhrparks“ am Montag den 14. Mai 2018 und für die „Wahrnehmung von Sauberkeit und Maßnahmen gegen Littering“ am Donnerstag auf dem Messestand 351/550 des VKU in Halle A5 eingesetzt.

Alternative Antriebe

Die Podiumsdiskussion am Montag zu Maßnahmen für Luftreinhaltung durch Auswahl bestimmter Antriebs- und Kraftstoffarten bei kommunalen Fahrzeugen machte deutlich, dass es nicht „die Antriebsart“ für eine wirkungsvolle Emissionsminderungen im Fuhrpark gibt. Jede der vorgestellten Alternativen von Fahrzeugherstellern, Abgasreinigungsspezialisten und Praktikern aus den kommunalen Fuhrparks hatte Vor- und Nachteile, so dass aus dem intelligenten Antriebs-Mix für verschiedene Fahrzeugeinsatzgebiete, die jeweils für den Betrieb beste Zusammenstellung gefunden werden muss.

Littering

Das die veränderten Produkte für den „Take-away-Konsum“ und ein verändertes Verhalten der Verbraucher bei der Entsorgung von „To-go-Verpackungen“ zu einem erhöhten Aufkommen an Littering und damit zu einer stärkeren Verschmutzung bestimmter Stadtbereiche führt, war unstrittig. Welcher Weg zur Änderung der Situation den meisten Erfolg verspricht, wurde engagiert diskutiert. Am Schluss wurde deutlich, dass auch hier verschiedene Maßnahmen parallel durchgeführt werden müssen, um mit erhöhtem Reinigungsaufwand, mehr Herstellerverantwortung und Werbung für einen Verhaltenswechsel bei den Verbrauchern und Litterern, auch künftig saubere Städte garantieren zu können.