Bereits über 4200 kommunale Ladepunkte für Elektrofahrzeuge Stadtwerke sind entscheidend für die Einführung der Elektromobilität

Die kommunalen Unternehmen setzen starke Impulse für Elektromobilität. Sie setzen einerseits zunehmend Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrparken ein und positionieren sich andererseits als Infrastrukturdienstleister bei der Errichtung einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur für alle Kundensegmente und der Bereitstellung der dafür notwendigen Netzanschlüsse.

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Dabei profitieren die kommunalen Unternehmen von ihren Ortskenntnissen, ihrer Kundennähe, ihrem technischen Know-how, ihrer Erfahrung als Netzbetreiber und der engen Verbindung zu Kommunen und dem öffentlichen Nahverkehr. Sie haben ideale Voraussetzungen, um gemeinsam mit anderen lokalen Partnern, beispielsweise ihren kommunalen Anteilseignern sowie den Bürgern und Unternehmen vor Ort, zum Motor für die breite Einführung der Elektromobilität zu werden.

Die herausgehobene Rolle der Stadtwerke und kommunalen Akteure beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge verdeutlicht eine Auswertung der Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur. Sie erhebt seit 2016 Daten über öffentlich zugängliche Ladepunkte. Bisher sind 9033 Normal- und Schnellladepunkte gemeldet. Davon werden mehr als die Hälfte - nämlich 4812 Ladepunkte - von kommunalen Akteuren, also Stadtwerken und Kommunen, betrieben.

Eine besondere Rolle spielen die Stadtwerke in den ländlichen Regionen. Sie leisten vor Ort hervorragende Arbeit, genießen ein hohes Vertrauen bei ihren Kunden und sehen sich der zukünftigen Entwicklung landschaftlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich vielfältiger Lebensräume in Deutschland verpflichtet. Hier leisten sie einen hervorragenden Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land, indem sie auch in der Fläche dafür sorgen, dass eine nutzerfreundliche und moderne Ladeinfrastruktur aufgebaut und betrieben wird.