Gemeinsame Verbändeerklärung zu Preiszonen

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Deutsch-österreichische Preiszone in Gefahr: Im Rahmen des momentan auf europäischer Ebene verhandelten Network Code "Capacity Allocation and Congestion Management" (kurz: CACM), der auf Grundlage des Dritten Binnenmarktpakets von der Kommission in Zusammenarbeit mit ENTSO-E und ACER erarbeitet wird, prüfen die Übertragungsnetzbetreiber in einem technischen Bericht, ob eine Neuformierung der Preiszonen erforderlich ist.

Im Rahmen des momentan auf europäischer Ebene verhandelten Network Code "Capacity Allocation and Congestion Management" (kurz: CACM), der auf Grundlage des Dritten Binnenmarktpakets von der Kommission in Zusammenarbeit mit ENTSO-E und ACER erarbeitet wird, prüfen die Übertragungsnetzbetreiber in einem technischen Bericht, ob eine Neuformierung der Preiszonen erforderlich ist. Im Vorfeld hat die Kommission zum Thema "Beseitigung von Ringflüssen" eine Studie in Auftrag gegeben. Als Ergebnis wird unter anderem eine Marktgebietsaufspaltung empfohlen, um für die Übertragungsnetzbetreiber die Bewirtschaftung der Netze zu erleichtern und ungeplante Lastflüsse in die Nachbarnetze zu reduzieren. Allerdings sind verschiedene Annahmen dieser Studie problematisch und damit ist die Studie aus Sicht der Unterzeichner nicht geeignet, einen schweren Eingriff wie eine Marktgebietsaufspaltung ausreichend zu begründen.

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Im Rahmen des momentan auf europäischer Ebene verhandelten Network Code "Capacity Allocation and Congestion Management" (kurz: CACM), der auf Grundlage des Dritten Binnenmarktpakets von der Kommission in Zusammenarbeit mit ENTSO-E und ACER erarbeitet wird, prüfen die Übertragungsnetzbetreiber in einem technischen Bericht, ob eine Neuformierung der Preiszonen erforderlich ist. Im Vorfeld hat die Kommission zum Thema "Beseitigung von Ringflüssen" eine Studie in Auftrag gegeben. Als Ergebnis wird unter anderem eine Marktgebietsaufspaltung empfohlen, um für die Übertragungsnetzbetreiber die Bewirtschaftung der Netze zu erleichtern und ungeplante Lastflüsse in die Nachbarnetze zu reduzieren. Allerdings sind verschiedene Annahmen dieser Studie problematisch und damit ist die Studie aus Sicht der Unterzeichner nicht geeignet, einen schweren Eingriff wie eine Marktgebietsaufspaltung ausreichend zu begründen.