Ergebnisse der VKU-Befragung zur Tarifgestaltung in der Grund- und Ersatzversorgung

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Die überwältigende Mehrheit von 93 Prozent der Umfrageteilnehmer berichtete von ungeplanten Kundenzuwächse in der Grund- und Ersatzversorgung. Von diesen Unternehmen hatten 57 Prozent Zuwächse im dreistelligen Bereich zu bewältigen. Etwa neun Prozent der Unternehmen berichteten von Kundenströmen im vierstelligen Bereich - nur eine Minderheit von diesen von mehr als 5.000 Kunden. Bei etwa einem Drittel beschränkt sich der Zuwachs auf weniger als 100 Kunden. Rund 41 Prozent der teilnehmenden Stadtwerke haben einen gesonderten, weiteren Grundversorgungstarif für Haushaltsneukunden ab einem bestimmten Stichtag bereits eingeführt. Etwas mehr als die Hälfte von denen, welche diesen Schritt noch nicht gegangen sind, haben die Einführung schon fest geplant oder bereiten diese vor und wollen kurzfristig und situationsabhängig darüber entscheiden. Rund 27 Prozent der Teilnehmer wollen diese Differenzierung gar nicht vornehmen. Fast Dreiviertel der teilnehmenden Unternehmen haben bereits einen gesonderten Ersatzversorgungstarif für Nichthaushaltskunden eingeführt. Über die Hälfte des verbleibenden Viertels planen dies aber fest oder bereiten diesen Schritt vor. Nur etwa 12 Prozent der Unternehmen wollen dahingehend gar nicht ihre Tarife differenzieren.

Eine grafische Auswertung der Umfrageergebnisse finden Sie unten.