Bundeswirtschaftsministerium eröffnet Diskussion über den Energiemarkt 2.0

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Das Bundeswirtschaftsministerium hat mit dem "Impulspapier Strom 2030" die Diskussion darüber eröffnet, wie der Energiemarkt 2030 aussehen kann. Das Papier identifiziert 12 langfristige Trends der Stromversorgung bis 2050 und leitet aus jedem Trend Aufgaben mit dem Horizont 2030 ab. Die Leitfragen sollen gemeinsam beantwortet werden.

Den langen Weg zum Strommarkt 2.0 kaum hinter sich gebracht, macht sich das Wirtschaftsministerium nun auf zum Energiemarkt 2.0. Wie soll der Energiemarkt der Zukunft aussehen und wie kann der Strommarkt 2.0 ein Teil davon werden? Als Auftakt für diese Diskussion hat das Wirtschaftsministerium ein Impulspapier Strom 2030 entworfen und zahlreiche Gutachten in Auftrag gegeben, die in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.

Das Papier soll Grundlage einer breiten öffentlichen Diskussion über die Rahmenbedingungen für die zukünftige Versorgung mit Strom sein und parallel zum Grünbuch Energieeffizienz diskutiert werden. Ziel des Prozesses ist es, Konsens festzuhalten und Meinungsspektren zu erfassen.
Die Trends spannen ein breites Spektrum von Strommarkt Flexibilisierung über Wärmeversorgung und Sektorkopplung bis hin zu Netzfinanzierung und Digitalisierung auf. Zudem wirft das Papier Leitfragen auf, die die Diskussion strukturieren sollen. Hinter allen Leitfragen stehen zwei zentrale
Fragestellungen:

•    Welche Investitionen führen vom Strommarkt 2.0 zum Energiemarkt 2.0?
•    Welche regulatorischen Rahmenbedingungen stellen sicher, dass der Markt Anreize aussendet, dass diese Investitionen getätigt werden?

Die Ergebnisse der Diskussion und der Gutachten sollen Eingang in die Arbeit der nächsten Legislaturperiode und ggf. in die Koalitionsverhandlungen finden. Die Verbände können bis zum 31. Oktober ihre Stellungnahmen abgeben. Der VKU wird sich in den Arbeitsgruppen des Wirtschaftsministeriums beteiligen und eine Stellungnahme abgeben.