Termine August 2017

08.08.
VKU-Infotag: Effektives Controlling in Stadtwerken
22.08.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Energiebeschaffung und -handel
23.08.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Energievertrieb
24.08.
VKU-Infotag: Nachhaltigkeitsberichte erfolgreich erstellen
29.08.
VKU-Infotag: Digitale Geschäftsmodelle für Vertrieb und Handel
29.08.
VKU-Infotag: Grundlagen der Netzentgeltkalkulation Strom
30.08.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Abfallwirtschaft
30.08.
VKU-Infotag: IT-Lösungen zur Digitalisierung der Energiewirtschaft
30.08.
VKU-Infotag: Kalkulation der Erlösobergrenze Strom 2018
31.08.
VKU-Infotag: Berechnung der Netzentgelte Gas
31.08.
VKU-Infotag: Digitalisierung im Verteilnetz

Europäische Kreislaufwirtschaft

Die Rohstoffe der Erde sind begrenzt. Der starke Anstieg der Weltbevölkerung führt zu einem verstärkten Zugriff auf begrenzte natürliche Ressourcen und verdeutlicht unsere Abhängigkeit von diesen. Die Anzahl der Tage im Jahr, für die unsere natürlichen Ressourcen ausreichen, wird immer geringer. Im Jahr 2016 wurde schon am 8. August - nach 220 Tagen - der sogenannte Welterschöpfungstag erreicht.

Hinzu kommt der Klimawandel, der seit Jahren, durch häufige Wetterextreme, wie Starkregen und Stürme, auch in Deutschland nicht mehr zu verleugnen ist. So haben sich Ende 2015 mehr als 150 Staats- und Regierungschefs zum UN-Klimagipfel in Paris getroffen und über ein globales Klimaabkommen entschieden. Die Ergebnisse des Abkommens sind nicht zuletzt Basis für die europäischen Energie- und Klimaziele. Innerhalb dieser Entwicklungen wird auch der Kreislaufwirtschaft ein immer höherer Stellenwert beigemessen, denn die Kreislaufwirtschaft leistet seit Jahren einen bedeutenden Beitrag für einen wirksamen Klima- und Ressourcenschutz. Ihr wird daher auch für das Erreichen der zukünftigen Ziele eine wesentliche Rolle zugeschrieben.

Dabei denkt die EU-Kommission die Energie- und Klimapolitik aber auch die Kreislaufwirtschaft ganzheitlich und erkennt die Interdependenzen zwischen den einzelnen Politikfeldern.  So betrachtet sie die einzelnen Wirtschaftsbereiche, Branchen und Rahmenstrategien nicht mehr isoliert. Die EU-Kommission möchte Synergien zwischen unterschiedlichen Politik- und Wirtschaftssektoren schaffen und auch die Kreislaufwirtschaft zu einem integralen Bestandteil der europäischen Energie- und Klimapolitik zu machen.

Grafik natürliche Ressourcen

Download der Grafik: Natürliche Ressourcen

Die Europäische Union hat daher den Begriff der Abfallwirtschaft in den letzten Jahren weiterentwickelt und spricht nun von dem Ziel, eine Kreislaufwirtschaft zu entwickeln, welche den gesamten Lebenszyklus eines Produkts miteinschließt. Dazu hat die EU-Kommission am 15. Dezember 2015 das sogenannte Kreislaufwirtschaftspaket veröffentlicht.

„Unser Planet und unsere Wirtschaft können nicht überleben, wenn wir den Wegwerfansatz weiter verfolgen. Wir müssen wertvolle Ressourcen bewahren und ihren wirtschaftlichen Wert vollständig nutzen. Bei der Kreislaufwirtschaft geht es darum, das Abfallaufkommen zu verringern und die Umwelt zu schützen, sie bedeutet aber auch einen grundlegenden Wandel in der Funktionsweise unserer Wirtschaft. Durch Umdenken in Bezug auf Produktion, Arbeit und Kaufverhalten können wir neue Möglichkeiten und Arbeitsplätze schaffen. […]“ (Frans Timmermann am 02.12.2015, Erster Vizepräsident der Europäischen Kommission)

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Aktuelle VKU-Stellungnahmen zum Kreislaufwirtschaftspaket

Stellungnahme VKU zu den Trilogverhandlungen zwischen dem EU-Ministerrat, dem EU-Parlament und der EU-Kommission zum EU-Kreislaufwirtschaftspaket (479 KB), Mai 2017

Stellungnahme VKU zum Maßnahmenpaket der EU-Kommission zur Europäischen Kreislaufwirtschaft, 01.02.2016

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Aktuelle Nachrichten zum Kreislaufwirtschaftspaket

Update zu Trilogverhandlungen zum EU-Kreislaufwirtschaftspaket, 17.07.2017

Das EU-Parlament fordert Lebensmittelabfälle in der EU zu vermindern, 14.04.2017

Erste Lesung zum EU-Kreislaufwirtschaftspaket im EU-Parlament abgeschlossen, 14.03.2017

VKU Pressemitteilung zum EU-Kreislaufwirtschaftspaket: Abkehr von der Deponierung hat höchste Priorität, 24.01.2017

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Weitere Informationen zur Europäischen Kreislaufwirtschaft:

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VKU Mitgliedsunternehmen präsentieren "best-practice"- Beispiele der Kreislaufwirtschaft:

Um die kommunale Abfallwirtschaft in Deutschland von einem linearen Modell, hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln bemühen und engagieren sich die VKU Mitgliedsunternehmen schon seit einigen Jahren. Um die Kreislaufwirtschaft in Deutschland aber auch auf EU-Ebene zu unterstützen ist es wichtig diese Beispiele und best-practices auszutauschen und zu verbreiten. Dementsprechend finden Sie unter folgenden Links die "best-practice"- Beispiele der Kreislaufwirtschaft der Mitgliedsunternehmen des VKU: