Termine Oktober 2017

11.10. - 12.10.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
11.10. - 12.10.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
16.10. - 17.10.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen
17.10.
VKU-Infotag: Die neue Gewerbeabfallverordnung
17.10.
ESTONIA MEETS VKU
16.10. - 17.10.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen
18.10.
VKU-Infotag: Unlauterer Wettbewerb im Strom- und Gasvertrieb

Bundesregierung veröffentlicht Stickstoffbericht

02.06.2017.  Das Bundeskabinett hat am 31. Mai 2017 einen Bericht zum Stickstoffeintrag in die Umwelt beschlossen. Ursprünglich sollte eine umfassende Stickstoffstrategie vorgelegt werden, hierzu gab es jedoch in der laufenden Legislaturperiode innerhalb der Bundesregierung keine Einigung. Die Bundesregierung stellt richtigerweise fest, dass bei erhöhten Nitratwerten im Grundwasser eine weitere Aufbereitung zur Trinkwasserversorgung notwendig ist. Deswegen haben wir die Bundesregierung aufgefordert, die derzeit diskutierte Stoffstrombilanzverordnung an diese Erfordernisse anzupassen.

Das Bundeskabinett hat am 31. Mai 2017 einen Bericht zum Stickstoffeintrag in die Umwelt beschlossen.  Die Pressemeldung zur Veröffentlichung des Berichtes finden Sie auf der Webseite des Bundesumweltministeriums.

Der Bericht stellt fest, dass Grundwasser, das über den der Vorsorge dienenden Grenzwert von 50 mg pro Liter mit Nitrat belastet ist, nicht ohne vorherige Aufbereitung direkt als Trinkwasser genutzt werden kann. Die Aufbereitung ist notwendig, da eine vermehrte Aufnahme von Nitrat über das Trinkwasser die menschliche Gesundheit beeinträchtigen kann. Je stärker das Grundwasser beeinträchtigt wird, umso aufwendiger und teurer wird die Aufbereitung in den Wasserwerken.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt daher den Plan der Bundesregierung, durch einen integrierten und umfassenden Ansatz die Stickstoffeinträge in die Umwelt zu reduzieren. Sie könnte mit der derzeit diskutierten Stoffstrombilanzverordnung den Anfang machen. Der VKU hat zu der Verordnung eine umfassende Stellungnahme abgegeben, die Sie auch auf unserer Webseite finden. Darin fordert die kommunale Wasserwirtschaft, die bei dem Bilanzwert anrechenbaren Verluste zu streichen und damit die erforderlichen Anreize zur Steigerung der Stickstoffeffizienz zu setzen. Ansonsten wäre die angesprochene Düngeverordnung ein zahnloser Tiger. Die Bundesregierung stellt richtigerweise fest, dass bei erhöhten Nitratwerten im Grundwasser eine weitere Aufbereitung zur Trinkwasserversorgung notwendig ist. Diese müsste dann am Ende der Wasserversorger und damit der Bürger bezahlen.

Ihre VKU-Ansprechpartnerin: Nadine Steinbach