Termine Dezember 2017

04.12. - 05.12.
VKU-PR-Forum
04.12. 10:30h
41. Sitzung Ausschuss Finanz- und Wirtschaftsrat beim VKU
05.12.
VKU-Infotag: Herausforderung Wasserpreisbildung
05.12.
VKU-Infotag: Asset Management in der Energiewirtschaft
05.12.
VKU-Infotag: Elektromobilität für Stadtwerke
04.12. - 05.12.
VKU-PR-Forum
06.12.
VKU-Infotag: Praxistraining Wasserpreise kalkulieren
06.12.
VKU-Infotag: Basiswissen Energie- und Stromsteuer
12.12.
VKU-Infotag: Strom- und Wärmespeicher als Geschäftsfeld für kommunale EVU
12.12.
VKU-Infotag: Forderungsmanagement in der Unternehmenspraxis
14.12.
VKU-Infotag: Steuern in der kommunalen Entsorgungswirtschaft

Bürger sorgen sich um Wasserressourcen

17.11.2017.  Die Verbraucher sind mit der Trinkwasserqualität, dem Preis und dem Kundenservice ihres Versorgers höchst zufrieden. Das belegt einmal mehr die vom VKU unterstützte repräsentative Langzeitstudie "Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland (TWIS)" 2017 vom Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung, kurz I.E.S.K.

86 Prozent bewerten die Trinkwasserqualität laut Studie als gut oder sehr gut. Rund 90 Prozent der Befragten sagen, dass man Leitungswasser in Deutschland ohne Bedenken trinken kann. 93 Prozent trinken das Wasser aus dem Hahn.

Doch die langjährigen Diskussionen um Nitrate und andere Schadstoffe im Grundwasser treiben den Verbrauchern zunehmend Sorgenfalten auf die Stirn. Die Belastung des Grundwassers dringt laut Studie immer stärker in das öffentliche Bewusstsein ein. 43 Prozent der Befragten befürchten, dass sich die Qualität der Trinkwasserressourcen verschlechtern könnte. Als Verursacher nennen sie die Landwirtschaft und die Industrie.

Aus Sicht der kommunalen Wasserwirtschaft werden seit Jahren zu viel Gülle und Mineraldünger auf den Feldern ausgebracht. Die derzeitigen gesetzlichen Vorgaben reichen aus VKU-Sicht bei weitem nicht aus, um die Nitratproblematik in den betroffenen Regionen in den Griff zu bekommen (s. Beitrag zu "Stoffstrombilanz - Ergebnis im Umweltausschuss").

Für den VKU steht fest: Der vorliegende Kompromiss hilft uns nicht weiter. Er setzt zwar eine Obergrenze, schafft aber gleichzeitig auch eine ganze Reihe neuer Schlupflöcher. Vor allem große Betriebe könnten letztlich sogar mehr düngen als vorher. Was jetzt auf dem Tisch liegt, reduziert die Umweltbelastung nicht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten T.W.I.S.-Studie "Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland" sowie der Grafik.

Ihre VKU-Ansprechpartner: Stefan Luig, Nadine Steinbach