Pressemitteilung

VKU-Pressegespräch „Essen, trinken, fallen lassen – Gesellschaftsphänomen Littering“ am 25. April 2018, 9 Uhr

Berlin, 13.04.018. Immer mehr Produkte werden in To-go-Verpackungen angeboten – von Getränken, über Snacks bis hin zu kompletten Gerichten. To go sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Auf den ersten Blick praktisch für Verbraucher und Sinnbild unserer schnelllebigen Gesellschaft.

Doch wie jede Medaille hat auch dieser Trend eine Kehrseite: Neben den immensen Ressourcen bei der Herstellung entstehen nach dem kurzen Gebrauch riesige Abfallmengen – in der Regel weder wiederverwend- noch recycelbar. Noch dazu landen gerade To-go-Verpackungen oftmals nicht im Abfallbehälter, sondern auf der Straße, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen – selbst dann, wenn es in unmittelbarer Umgebung Abfallbehälter gibt.

Das zeigt die Studie „Wahrnehmung von Sauberkeit und Ursachen von Littering“ der Humboldt-Universität, die zum Pressegespräch vorgestellt wird. Die Studie untersucht die Wahrnehmung von Stadtsauberkeit, Ursachen von Littering, also dem bewussten Fallenlassen von Abfall im öffentlichen Raum, sowie Möglichkeiten gegen Littering.

Diskutieren Sie mit uns gemeinsam Wege aus der Wegwerf-Gesellschaft am

Mittwoch, 25. April 2018 um 9 Uhr
Verband kommunaler Unternehmen, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin

Ihre Gesprächspartner vor Ort sind:

• Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU)
• Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung
• Dr. Rebekka Gerlach, Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin

Wir freuen uns auf Sie! Bitte melden Sie sich an unter presse(at)vku(dot)de. Vielen Dank!

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 87 Prozent, Wärmeversorgung 69 Prozent, Abwasserentsorgung 42 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.