Pressemitteilung 13/2017

Deutschlandstart der Anti-Littering Kampagne „Let‘s Clean Up Europe“

Berlin, 16.03.2017 Die europäische Kampagne zu Anti-Littering und Stadtsauberkeit „Let’s Clean Up Europe“ startet in Deutschland in die Saison. „Let’s Clean Up Europe“ zielt darauf ab, bestehende Aufräuminitiativen in Deutschland und Europa zu verbinden und neue Akteure zum Mitmachen zu bewegen. 2016 beteiligten sich in rund 30 Ländern eine halbe Million Menschen an Aufräuminitiativen unter dem Dach von „Let’s Clean Up Europe“. Allein in Deutschland sammelten Freiwillige 2016 ganze 940 Tonnen Abfälle, die in die Natur gelangt waren.

Große kommunale Aufräumkampagnen sind genauso eingeladen, sich „Let’s Clean Up Europe“ anzuschließen, wie Einzelaktionen von Vereinen, Schulen oder Privatinitiativen. Seit Anfang März rufen an zahlreichen Orten des Landes Kommunen und Initiativen zu Aktionen gegen die Vermüllung der Städte und Landschaften auf. Ziel ist es, die Menschen darauf aufmerksam machen, welche Mengen an Abfällen unkontrolliert in die Landschaft gelangen – und vor allem, welche Verantwortung jeder Einzelne dafür trägt. Damit soll deutschland- und europaweit ein Zeichen für den Umweltschutz gesetzt werden. Koordiniert wird die deutsche Kampagne vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp: „Sauberkeit macht Städte und Gemeinden lebenswert und schützt unsere Umwelt.“ Hasenkamp betont auch den Zusammenhang zwischen Stadtsauberkeit und Abfallvermeidung: „Auch beim Thema Stadtsauberkeit gilt: Am besten ist, wenn der Abfall gar nicht entsteht. Daher sollte sich jeder für sich prüfen, auf To-go-Verpackungen für Getränke oder Essen zu verzichten, wenn sie dann doch wenige Minuten später ausgedient haben.“

Hintergrund zur Kampagne „Let´s Clean Up Europe”:
Die europäische Kampagne wurde 2014 von der EU-Kommission ins Leben gerufen. Der Hauptzeitraum für Aktionen in Europa ist zwischen März und dem 12. bis 14. Mai 2017. Anmeldungen sind über www.letscleanupeurope.de noch bis zum 12. Mai 2017 möglich. Eine Übersicht aller bisher angemeldeten Veranstaltungen befindet sich auf der Aktionskarte.


Exemplarische Höhepunkte der kommenden Wochen sind:

Ab Mitte/Ende März
•    Oldenburg: Oldenburg räumt auf!
•    Marl: 18. Marler Besentag
•    Magdeburg: Magdeburg putz sich
•    Münster: Aktion Sauberes Münster 2017
•    Ludwigsburg: Frühjahrsputz 2017 – Putzteufelswild
•    Leipzig: Leipziger Frühjahrsputz 2017
•    Rostock: Frühjahrsputz in Rostock vom 27.3. bis 29.4.
•    Osternienburger Land: Let’s Clean Up Europe 2017!
•    Essen: 12. SauberZauber Essen
•    Brühl: „Frühjahrsputz in Wald und Flur" – Brühl räumt auf!
•    Bergisches Land: Blitzblank im Bergischen Land
•    Mannheim: Putz‘ Deine Stadt raus! Die Mannheimer Reinigungswoche
•    Cuxhaven: Tag der sauberen Stadt
•    Bonn: Bonn picobello
•    Niebüll: Schnapp den Müll, Niebüll!

Ab Anfang  April
•    Rastatt: Aktion saubere Stadt
•    Kahla: Umweltaktionstag
•    Hof: Hof räumt auf!
•    Schwangau: Schwoge romt auf
•    Dresden: Sauber ist schöner und Elbwiesenreinigung 2017
•    Emden: Aktion saubere Stadt
•    Soest: Stark, sauber, Soest!

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.460 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 262.000 Beschäftigten wurden 2015 Umsatzerlöse von mehr als 115 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 11 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment große Marktanteile in zentralen Versorgungsbereichen (Strom 60 Prozent, Erdgas 65 Prozent, Trinkwasser 87 Prozent, Wärmeversorgung 69 Prozent, Abwasserentsorgung 42 Prozent). Sie entsorgen jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 66 Prozent die höchste Recyclingquote in der Europäischen Union hat. Die kommunalen Unternehmen versorgen 5,7 Millionen Kunden mit Breitband. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro, um dann insgesamt 6,3 Millionen Menschen an schnelles Internet anschließen zu können.