VKU Hessen-Statetement zum Gespräch mit Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun - Positionierung zu Verteilnetzen und 5G

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Quelle:VKU/Heindl

VKU Hessen-Statetement zum Gespräch mit Kanzleramtsminister Prof. Dr. Helge Braun - Positionierung zu Verteilnetzen und 5G

die Landesgruppe Hessen des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) hat am Montag ein Gespräch mit dem Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister Professor Dr. Helge Braun im Bundeskanzleramt in Berlin zu aktuellen Herausforderungen der Kommunalwirtschaft in Hessen und Deutschland geführt. Dabei im Fokus: Die Bedeutung der Stromverteilnetze für die Energiewende und die Bedeutung des künftigen Mobilfunkstandards 5G für den ländlichen Raum.

Ralf Schodlok, Vorsitzender der Landesgruppe Hessen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU): Verteilnetze:

„Wir stehen vor der Herausforderung, die volatilen erneuerbaren Energien in das System zu integrieren und zugleich eine weiterhin sichere Energieversorgung zu ermöglichen. Deswegen müssen die Stromverteilnetze deutlich flexibler und intelligenter werden. Maßnahmen von Verteilnetzbetreibern, um ihre Netze optimal auszulasten und die Übertragungsnetze zu entlasten, müssen rechtlich und regulatorisch anerkannt werden. Nur dann wird die Energiewende in Hessen und in ganz Deutschland ökologisch und ökonomisch zum Erfolg."

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5G: „Die Digitalisierung bietet gerade für den ländlichen Raum als Wohn- und Wirtschaftsstandort große Chancen. Dafür braucht es aber die notwendige Infrastrukturen wie das zukünftige 5G-Netz. Die anstehende Frequenz-Vergabe für diesen neuen Mobilfunkstandard stellt die Weichen für die nächsten Jahre. Fehler, die jetzt gemacht werden, würde die Schere zwischen Stadt und Land weiter öffnen und das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in die Ferne rücken. Deshalb fordern wir für die Vergabe der 5G-Frequenzen, dass der ländliche Raum beim Ausbau der neuen Mobilfunknetze nicht abgehängt wird. Dafür spielen insbesondere regionale und lokale Frequenzen eine wichtige Rolle. Die kommunalen Unternehmen stehen hier als Partner bereit."

Bild: VKU-Landesgruppe Hessen im Bundeskanzleramt: v. l. n. r.: Eike Weldner (Städtische Werke Netz + Service GmbH), Martin Heindl (VKU), Gert Vieweg (Energieversorgung Limburg GmbH), Bernd Petermann (Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach), Jens Schmidt (Stadtwerke Gießen AG), Matthias Send (ENTEGA AG), Julia Antoni (Mainova AG), Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun, Ralf Schodlok (Vorsitzender VKU Hessen, ESWE Versorgungs AG), Karl-Heinz Schäfer (Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke), Dr. Hans-Georg Napp (Helaba), Thomas Abel (VKU), Manfred Pusdrowski (Stadtwerke Langen GmbH), Holger Scheffler (Wasserverband Kinzig), Ewald Desch (Wasserverband Kinzig), Thomas Weber (EAM GmbH & Co. KG)

In Hessen sind 147 kommunale Unternehmen im VKU organisiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen in Hessen leisten jährlich Investitionen in Höhe von über 900 Millionen Euro, erwirtschaften einen Umsatz von knapp 14 Milliarden Euro und sind wichtiger Arbeitgeber für fast 25.000 Beschäftigte.