VKU-Positionspapier
Positionspapier Vorschläge zur Beschleunigung des Verteilnetzausbaus (FlexBG)

29.06.26

Deckblatt der Publikation Positionspapier Vorschläge zur Beschleunigung des Verteilnetzausbaus  (FlexBG)
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Positionspapier Vorschläge zur Beschleunigung des Verteilnetzausbaus (FlexBG)

Kernforderungen des VKU in Kürze

  • Verteilnetze, zugehörige Anlagen und Speicher als Vorhaben im überragenden öffentlichen Interesse einstufen – mit einer gesetzlichen Regel zur Auflösung kollidierender Schutzgüter.

  • Verfahren bündeln: federführende Genehmigungsbehörde („One-Stop-Shop“) und zentrale Ansprechperson für Verteilnetzbetreiber. Verbindliche Bearbeitungsfristen mit Eskalationsmechanismus;

  • Antragskonferenzen, Voranfragen und Vollständigkeitsprüfung als Standard. Fachprüfungen parallelisieren; vorzeitige Teilfreigaben für einzelne Bauabschnitte ermöglichen.

  • Genehmigungsverfahren vollständig digitalisieren; zentrale Kartierungsdatenbank für naturschutzrelevante Daten. Umwelt-, Naturschutz- und Immissionsschutzprüfungen verhältnismäßig ausgestalten (u. a. 26. BImSchV, BNatSchG, BWaldG).

  • Bagatell- und Anzeigeverfahren für geringfügige Maßnahmen einführen (§ 43f EnWG).

  • Planfeststellung für die 110-kV-Ebene flexibilisieren; Auslegungsanforderungen harmonisieren; Projektmanager stärken.

  • Flächen für Energieinfrastruktur in der Bauleitplanung als eigenständigen Belang sichern.

  • Strukturelle Hebel: RED-III-Logik auf Verteilnetze übertragen, Provisorien erleichtern, Standardisierung, vergaberechtliche Erleichterungen.