Förderaufruf Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vom 6.-17. Juli 2026

26.06.26

Der erste Förderaufruf im Rahmen des Programms „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern 2026–2029“ zielt gezielt auf den Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Pkw ab. Er ist zeitlich stark begrenzt (06.07.2026 bis 17.07.2026) und stellt insgesamt rund 2 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Ziel ist es insbesondere, regionale Unterschiede in der Ladeinfrastruktur zu reduzieren und den flächendeckenden Ausbau in bislang unterversorgten Gebieten voranzutreiben.

Gefördert wird im Rahmen dieses Aufrufs der Neuaufbau von rund um die Uhr öffentlich zugänglichen AC- und DC-Ladepunkten in Bayern. Dabei müssen Mindestvorgaben eingehalten werden, etwa die Errichtung von mindestens einem Schnellladepunkt oder vier Normalladepunkten je Antrag. Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxistauglichkeit der Standorte, einschließlich Anforderungen an Zugänglichkeit und – soweit möglich – Barrierefreiheit, um eine breite Nutzung sicherzustellen.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss mit klar definierten Obergrenzen: Je nach Leistungsklasse können bis zu 25.000 Euro pro Ladepunkt gewährt werden, wobei pro Antragsteller maximal 250.000 Euro möglich sind. Insgesamt ist die Förderung darauf ausgerichtet, insbesondere solche Standorte wirtschaftlich zu machen, die ohne Förderung schwer realisierbar wären. 

Antragsberechtigt sind juristische Personen, insbesondere Unternehmen sowie kommunale Akteure wie Stadtwerke oder Gebietskörperschaften. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Vorhaben erst nach Bewilligung beginnt und die Ladepunkte dauerhaft betrieben werden. Die Auswahl der Projekte erfolgt im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens und orientiert sich unter anderem daran, welchen Beitrag sie zum flächendeckenden Ausbau leisten.

Weitere Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie auf der Website der Kompetenzstelle Elektromobilität.

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