VKU-Stellungnahme zur Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes
VKU begrüßt Vereinfachungen bei kommunaler Wärmeplanung

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt in seiner Stellungnahme zur Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes die geplanten Vereinfachungen für die kommunale Wärmeplanung und die verbesserten Rahmenbedingungen für kleinere Kommunen.

07.05.26

Berlin, 07.05.2026. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt in seiner Stellungnahme zur Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes die geplanten Vereinfachungen für die kommunale Wärmeplanung und die verbesserten Rahmenbedingungen für kleinere Kommunen. VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing erklärt: „Das ist ein wichtiger Schritt. Kommunen mit begrenzten Ressourcen erhalten so bessere Möglichkeiten, eigene Wärmepläne zu erstellen.“

Zugleich fordert der VKU eine schnelle gesetzliche Verankerung der Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW). Union und SPD haben dies bereits im Koalitionsvertrag und im Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz festgehalten. „Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes bietet dafür eine gute Gelegenheit“, so Liebing. „Das schafft mehr Planungs- und Investitionssicherheit für die Fernwärme.“

Risiken sieht der Verband im Zusammenspiel von Wärmeplanungsgesetz und Gebäudemodernisierungsgesetz. „Beide Regelwerke müssen eng aufeinander abgestimmt sein. Neue Vorgaben wie die ‚Bio-Treppe‘ oder Quoten für grüne Energieträger dürfen den gewünschten Ausbau der Wärmenetze nicht unterlaufen“, sagt Liebing.

Zur Stellungnahme

Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) vertritt über 1.600 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit rund 319.000 Beschäftigten wurden 2023 Umsatzerlöse von über 213 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 19 Milliarden Euro investiert. Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen signifikante Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen: Strom 66 Prozent, Gas 65 Prozent, Wärme 72 Prozent, Trinkwasser 88 Prozent, Abwasser 50 Prozent. Die kommunale Abfallwirtschaft hat seit 1990 rund 90 Prozent ihrer CO2-Emissionen eingespart – damit ist sie der Hidden Champion des Klimaschutzes. Immer mehr Mitgliedsunternehmen engagieren sich im Breitbandausbau und investieren pro Jahr über 1 Milliarde Euro. Zahlen Daten Fakten 2025

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