Schutz kritischer Infrastruktur in Bayern

30.07.26

Die Anschläge auf Strominfrastrukturen von Berlin bis Garching, Wasserknappheit und Hitze unterstreichen den Handlungsbedarf zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Am greifbarsten erscheint hier der physische Schutz von Anlagen. Ihr Ausfall durch Unwetter (Hitze, Wasser, Sturm, etc.), fehlendes Personal oder unpassierbare Wege sind ebenfalls einzubeziehen. Auch die weltpolitische Lage multipler Krisen und Diskussionen zu möglichen Verteidigungsszenarien rücken die Träger der Daseinsvorsorge in den Blickpunkt für die Planung und notwendige Vorbereitungsmaßnahmen. Ungeachtet der Größe einer KRITIS-Einrichtung, hat der Ausfall oftmals Auswirkungen auf andere kritische Infrastrukturen, sowie Bevölkerung, Wirtschaft und Industrie. Der Schutz kritischer Infrastruktur hat darüber hinaus eine große Signalwirkung für die Handlungsfähigkeit des Staates vor Ort. Unsere kommunalen Unternehmen arbeiten seit jeher mit redundanten Versorgungsstrukturen, um im Krisen- oder Katastrophenfall gerüstet zu sein. Heute sind die Bedrohungsanlagen neu zu bewerten. Dies gilt auch für Auswirkungen des Klimawandels. Synergien zwischen Klimaschutz, technischer Modernisierung, geopolitischer und lokaler Sicherheit sowie langfristigen Kosten sind zu heben. 

Für die Kommunikation mit politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern auf Landesebene haben wir unter Einbindung des Vorstands eine Liste mit den prioritären Themen und Forderungen für den Schutz der kritischen Infrastruktur erstellt. 

Die Vorschläge kommunaler Unternehmen für mehr Resilienz und zur Gefahrenabwehr ist nur nach Anmeldung über den Mitgliederbereich zugänglich.