AWM sind ausgezeichneter Nachhaltigkeits-Lernort Bildungsministerium und UNESCO-Kommission ehren 100 Bildungsinitiativen

Wie in jedem Jahr haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die deutsche UNESCO-Kommission herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung geehrt. Unter den 100 ausgezeichneten Lernorten, Netzwerken und Kommunen sind die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster und das Netzwerk Energieland2050 e.V.

©Deutsche UNESCO-Kommission/Thomas Müller

Auszeichnung der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (v.l.): Dr. Catrin Hannken (BMBF), Tina Mai und Dorothee Jäckering (AWM) und Minister a. D. Walter Hirche (Deutsche UNESCO Kommission)

Wie gelingt Bildung für nachhaltige Entwicklung, was kann vor Ort konkret getan werden? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, wendet sich am besten an die 100 in diesem Jahr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichneten Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung. 55 Lernorten, 36 Netzwerken und 9 Kommunen wurde in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung verliehen – beworben hatten sich viele weitere Projekte. Mit dabei: die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) und das Netzwerk „energieland2050 e. V.“ mit seinen Mitgliedern, den Stadtwerken und VKU-Mitgliedern Stadtwerke Emsdetten GmbH, Stadtwerke Greven GmbH, Stadtwerke Lengerich GmbH, Stadtwerke Ochtrup und Stadtwerke Steinfurt GmbH. Sie wurden ausgezeichnet für ihr vorbildliches Engagement und die herausragenden Angebote in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Vorbild für Nachhaltigkeit

Die Jury lobte insbesondere die Zielgruppenorientierung der Bildungsprogramme der AWM sowie die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Bildungsträgern vor Ort. So trage der Lernort in besonderem Maße dazu bei, Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Breite zu tragen. Das Netzwerk „energieland2050 e. V.“ hat sich für den Kreis Steinfurt das Ziel gesetzt, bis 2050 energieautark zu werden. Dabei wirkt das federführende Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt als Koordinierungsstelle für die hervorragenden Bildungsaktivitäten. Die Jury lobte das große Netzwerk der Mitglieder des Vereins, welches die strukturelle Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung sichtbar und erfolgreich voranbringt.

Nationale Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Die Auszeichnung für herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung wird jedes Jahr vergeben. Gesucht werden von der Jury Lernorte, Netzwerke und Kommunen, die sich mit ihrem Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung hervortun. Bewertet werden verschiedene Themenfelder, die der jeweiligen Kategorie angepasst sind. Der VKU ist ein Mitglied der Jury.

Der VKU ist seit langem bei der Initiative des BMBF engagiert: Vor der Beteiligung an der Nationalen Plattform „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ hat der VKU bereits am Runden Tisch der UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, der zwischen 2004 und 2013 tagte, teilgenommen und dabei die Bedeutung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Kommunalwirtschaft eingebracht. Zudem ist der VKU auf Arbeitsebene im Forum Kommune vertreten. Einem von sechs Fachforen, die als beratende Arbeitsgremien Expertisen und Handlungsempfehlungen erstellen und aus Vorschlägen der Nationalen Plattform und der Partnernetzwerke besetzt wurden. Sie tagen drei bis viermal pro Jahr.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und zum Weltaktionsprogramm der UNESCO gibt es auf dem BNE-Portal.