Wesentlicher Inhalt der VKU-Stellungnahme:
Der VKU bewertet den Entwurf des NEP Gas und Wasserstoff 2025 insgesamt positiv. Im Mittelpunkt stehen notwendige Entscheidungen:
- Realistische Zeitplanung angesichts eines verzögerten Markthochlaufs.
Aus Sicht des VKU ist es richtig, die Verzögerung abzubilden und das Kernnetz bis 2037 (statt bis 2032) fertigzustellen – insbesondere, da das EnWG ausdrücklich ermöglicht, Umsetzungspfade an realwirtschaftliche Entwicklungen anzupassen. Dies stabilisiert die Investitionsbedingungen.
- Keine nennenswerten Kürzungen bei der Netzdimensionierung.
Die Entscheidung, keine wesentlichen Kürzungen in der Dimensionierung vorzunehmen, ist fachlich geboten. H₂‑Nachfrage wird insbesondere in Industrien und Kraftwerken steigen.
- Berücksichtigung und Kommunikation gestiegener Kosten.
- Notwendiger Einsatz erdgasverstärkender Maßnahmen
Der Übergang zu Wasserstoff wird mehrere Jahre eine parallele Infrastruktur erfordern. Solange Verbraucher und Industrie schrittweise umstellen, muss die Versorgungssicherheit auf beiden Energieträgern stabil gewährleistet bleiben.
- Berücksichtigung von Versorgungssicherheit und Resilienz.