Positionen des VKU in Kürze:
Für einen investitionsfreundlichen Rahmen der Wärmewende sollten die regulatorischen Vorgaben so ausgestaltet werden, dass Fernwärme, Wärmepumpe und klimaneutrale Gase ihre jeweiligen Stärken gleichermaßen zur Zielerreichung einbringen können und keine strukturellen Wettbewerbsnachteile entstehen:
- Der VKU fordert klare politische Leitplanken für den Hochlauf grüner Gase und einen verlässlichen Rahmen zur Transformation der Gasnetze, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
- Für die neuen Informations- und Abrechnungspflichten im Zuge der Bio-Treppe müssen rechtssichere und operativ umsetzbare Regelungen vorgelegt werden.
- Für ein faires Zusammenspiel der Technologien braucht es eine konsistente Zielarchitektur und kohärente Weiterentwicklung von Primärenergie- und Treibhausgasfaktoren für die Wärmenetze sowie zeitnah ein Fernwärmepaket, das Planungssicherheit schafft und die Erreichung der ambitionierten Dekarbonisierungsziele absichert.
- Der VKU erkennt das grundsätzliche Bestreben einer 1:1-Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD) an und begrüßt den weitgehenden Verzicht auf zusätzliche nationale Verschärfungen über die EU-Vorgaben hinaus. Für wasserwirtschaftliche Anlagen ist die Inanspruchnahme von Ausnahmeregelungen aufgrund technisch-wirtschaftlicher Unzumutbarkeit gegenüber den pauschalen Renovierungsanforderungen für öffentliche Nichtwohngebäude erforderlich.