Agile Arbeitswelten post-Corona

Während der letzten zwei Jahre haben Mitarbeitende viele Erfahrungen mit Home-Office und mobilem Arbeiten gesammelt. Diese Erfahrungen haben Auswirkungen auf die gesamte Arbeitswelt – so wollen viele Unternehmen die Veränderungen in ein agiles Arbeiten von morgen überführen und auch post-Corona weiterentwickeln. Hierzu ist ein grundsätzlicher Wandel der Unternehmens- und Führungskultur notwendig. Was braucht es dazu und wo liegen die Grenzen? Zu diesen Fragen tauschten sich insgesamt 20 Teilnehmer:innen in der 7. Sitzung des Arbeitskreises Personal der LG Nord und Niedersachsen/ Bremen am 15. Juni aus.

17.06.22

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In seiner Begrüßung hieß Dr. Reinhold Kassing, Geschäftsführer der VKU Landesgruppe Niedersachsen/Bremen Xenia Rupp, Rechtsanwältin bei Ernst & Young Law GmbH willkommen, die das Thema „Neue Arbeitswelt – Flexibles Arbeiten und was Arbeitnehmer und Arbeitgeber dabei zu beachten haben“ in den Mittelpunkt ihres Vortrages stellte. Unter der Prämisse, dass der klassische 9-to-5-Job in der modernen Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung verliert, beleuchtete sie die Chancen und Risiken, die mit der Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort verbunden sein können. Sie erläuterte die in diesem Zusammenhang einschlägigen rechtlichen Grundlagen und machte auf die damit verbundenen Herausforderungen aufmerksam. 

In der zweiten Hälfte der Sitzung stellte Ronja von der Heydt, Referentin in der Landesgruppe Nord die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Bitkom-Studie zu agilem Arbeiten dar. So wollen die Hälfte der Erwerbstätigen in Deutschland auch weiterhin mobiles Arbeiten bzw. Home-Office nutzen. Im Anschluss stellten Nina Fischer, Leitung Personal und Recht Stadtwerke Georgsmarienhütte GmbH und Sabine Daetz, Personal/ Soziales Neubrandenburger Stadtwerke GmbH für ihre jeweiligen Unternehmen dar, wie sie künftig den Umgang mit mobilem Arbeiten gestalten wollen.