Neue Publikation
Neuerscheinung Information 102: Was tun gegen Fehlwürfe? 21.04.21

Mit der vorliegenden Information 102 „Was tun gegen Fehlwürfe“ werden Gestaltungsmöglichkeiten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger sowie der Entsorgungsunternehmen zur Qualitätssicherung von Wertstoffsammlungen aufgezeigt. Eine möglichst sortenreine Wertstoffsammlung ist Voraussetzung für effizientes Recycling und somit Grundlage für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

Jede Abfallfraktion weist hierbei Besonderheiten auf, die verschiedenen einschlägigen Fachgesetze verleihen den Kommunen bzw. den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern (örE) je nach Abfallfraktion unterschiedliche Handlungskompetenzen. Insofern geht die Infoschrift separat auf die Abfallströme Bioabfall, Leichtverpackungen (LVP), Papier, Pappe und Kartonage (PPK) und Glas ein.

Vielfältige Handlungsmöglichkeiten

Insbesondere die in vielen Kommunen bereits erfolgte bzw. noch anstehende Umstellung der Erfassung von Leichtverpackungen von einer Sacksammlung zu einer Sammlung mittels gelber Tonne weckt vielfach die Befürchtung vor einer ansteigenden Fehlwurfquote.

Die Infoschrift zeigt auf, welche vielfältigen Handlungsmöglichkeiten die Kommunen bzw. öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger haben, um die Sortenreinheit und damit die Qualität der Wertstoffsammlungen zu schützen und noch weiter zu verbessern. Dabei kann nur ein ganzheitlicher Ansatz zum Erfolg führen. Die Infoschrift beschränkt sich daher nicht nur auf die satzungsrechtlichen Möglichkeiten, sondern zeigt auch beispielhaft in der Praxis bewährte Öffentlichkeitskampagnen und Kontrollmechanismen auf.

Optimierte Wertstoffsammlung

Spricht man über die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen bzw. örE zur Sicherung und Optimierung der Wertstofferfassung, stellt sich sogleich die Frage nach der Reichweite der Handlungsmöglichkeiten, kurzum: Wozu kann die Kommune oder der örE den einzelnen Bürger oder die einzelne Bürgerin verpflichten und in welchem Rahmen kann sie die Einhaltung der ausgesprochenen Verpflichtungen kontrollieren und überwachen?

Da die Bürger, trotz häufig guten Willens, nicht immer die Trennpflichten einhalten, wird dargestellt, welchen rechtlichen und praktischen Handlungsspielraum der örE hat, um die Qualität der Wertstofferfassung zu sichern. Ferner wird aufgezeigt, dass nicht nur der Erlass einer Satzung, kommunale Öffentlichkeitsarbeit oder Kontrollen zu einer erfolgreichen Wertstoffsammlung beitragen, sondern auch ein ausreichend dimensioniertes Volumen des Restabfallbehälters entscheidend für eine fehlwurffreie Wertstoffsammlung ist.

Bezug der Infoschrift

Weitere Exemplare der Information 102 können zum Preis von 22 Euro (für Mitglieder des VKU) bzw. für 28 Euro (für Nichtmitglieder) zzgl. MwSt. und Versandkosten über www.vku-shop.de bestellt werden. Bitte beachten Sie, dass der Versand direkt über unseren Dienstleister erfolgt und nicht mehr über die VKU-Hauptgeschäftsstelle direkt. Ihre Rechnung erhalten Sie daher auch von dort.

Für Mitglieder steht die Information 102 zudem als PDF-Dokument im mitgliedergeschützten Bereich zum Download zur Verfügung.