Ostern
Entspannt feiern, clever entsorgen

Wenn an den Feiertagen Familien zusammenkommen und die Osterkörbchen gefüllt werden, entsteht in vielen Haushalten deutlich mehr Abfall als sonst. Gleichzeitig verschieben sich rund um die Feiertage häufig die Abfuhrtermine. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) empfiehlt deshalb, rechtzeitig auf die Hinweise der örtlichen Entsorger zu achten.

26.03.26

Berlin, 26.03.2026. Wenn an den Feiertagen Familien zusammenkommen und die Osterkörbchen gefüllt werden, entsteht in vielen Haushalten deutlich mehr Abfall als sonst. Gleichzeitig verschieben sich rund um die Feiertage häufig die Abfuhrtermine. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) empfiehlt deshalb, rechtzeitig auf die Hinweise der örtlichen Entsorger zu achten. Oft werden Touren vorgezogen oder nachgeholt. Wer seine Tonnen passend bereitstellt, verhindert überquellende Behälter und sorgt dafür, dass alles reibungslos abgeholt werden kann.

Zu Ostern fallen traditionell besonders viele Verpackungen an. Geschenkboxen, Folien und beschichtete Hüllen lassen sich deutlich besser recyceln, wenn sie voneinander getrennt werden. Kartonagen gehören in die Papiertonne, Kunststoffverpackungen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Viele Osterartikel bestehen aus mehreren Schichten, die sich mit wenigen Handgriffen sortenrein trennen lassen. Diese einfache Vorbereitung erleichtert die Arbeit in den Sortieranlagen und verbessert die Recyclingqualität deutlich. Auch bei Geschenkpapier lohnt ein genauer Blick: Unbeschichtetes Papier kann über die Papiertonne entsorgt werden, beschichtetes oder stark glänzendes Geschenkpapier gehört hingegen in den Restabfall.

Immer wieder sorgt auch ein Klassiker für Unsicherheit: gefärbte Eier. Ihre Schalen dürfen – ebenso wie ungefärbte – in die Biotonne, solange sie leer sind. Gekochte oder verdorbene Eier gehören, abhängig von den örtlichen Vorgaben, in die Biotonne für Küchenabfälle oder in den Restabfall. Wichtig ist, dass Speisereste nicht in Gelbe Säcke oder Gelbe Tonnen gelangen, damit die Sortiertechnik störungsfrei arbeiten kann.

Der Frühlingsschmuck spielt ebenfalls eine Rolle. Verblühte Tulpen, abgeschnittene Zweige und verwelkte Ostersträuße können über die Biotonne oder – falls vorhanden – über kommunale Grünschnittsammlungen und Wertstoffhöfe entsorgt werden. Vorher sollten dekorative Drähte, Kunststoffbänder oder künstliche Elemente entfernt werden, damit das Material sauber kompostiert werden kann.

Immer häufiger landen auch technische Kleinigkeiten rund um Ostergeschenke in den Haushalten. Spielzeuge mit Batterien, kleine elektronische Gadgets oder Einweg‑Vapes gehören jedoch nie in die Hausabfalltonne und auch nicht in die Wertstofftonne. Sie müssen als Elektroaltgeräte an Sammelstellen, Wertstoffhöfen oder im Handel abgegeben werden. Falsch entsorgte Lithium‑Akkus können Brände in Fahrzeugen und Sortieranlagen auslösen – ein Risiko, das sich leicht vermeiden lässt.

Wer nachhaltiger feiern möchte, kann bereits beim Einkauf ansetzen. Wiederverwendbare Dekoration, regionale Lebensmittel und Geschenke ohne überflüssige Verpackung reduzieren das Abfallaufkommen. Auch selbst gefärbte Eier mit Naturfarben sind eine gute Wahl, da ihre Schalen vollständig kompostierbar bleiben. Beim Verpacken von Geschenken bieten sich Stofftücher, Gläser oder wiederverwendbare Körbchen an – sie ersetzen Einwegmaterialien und machen optisch meist sogar mehr her.

Nach dem langen Wochenende hilft es, Kartons zu falten und Verpackungen zu zerkleinern. So bleibt in den Behältern mehr Platz und die Abholung verläuft unkomplizierter. Viele kommunale Unternehmen bieten in der Osterzeit erweiterte Öffnungszeiten auf ihren Wertstoffhöfen an. Ein kurzer Blick auf die kommunale App oder Website liefert alle wichtigen Termine und Hinweise.

Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) vertritt über 1.600 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit rund 319.000 Beschäftigten wurden 2023 Umsatzerlöse von über 213 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 19 Milliarden Euro investiert. Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen signifikante Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen: Strom 66 Prozent, Gas 65 Prozent, Wärme 72 Prozent, Trinkwasser 88 Prozent, Abwasser 50 Prozent. Die kommunale Abfallwirtschaft hat seit 1990 rund 90 Prozent ihrer CO2-Emissionen eingespart – damit ist sie der Hidden Champion des Klimaschutzes. Immer mehr Mitgliedsunternehmen engagieren sich im Breitbandausbau und investieren pro Jahr über 1 Milliarde Euro. Zahlen Daten Fakten 2025

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