Bundespräsident Steinmeier besucht Stadtwerke Prenzlau

„Land in Sicht – Zukunft ländlicher Räume": Unter diesem Motto besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Stadtwerke Prenzlau. Begleitet wurde er von seiner Frau Elke Büdenbender.

©SW Prenzlau

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit VKU-Landesvorsitzenden Harald Jahnke und VKU-Landesgruppengeschäftsführer Julian Büche.

Stadtwerkegeschäftsführer Harald Jahnke, der auch Vorsitzender der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) ist stellte die Stadtwerke vor und führte aus, wie die Stadtwerke die Zukunft der Ver- und Entsorgung in der Region gestalten. So gewinnen sie zum Beispiel Wärme aus umweltfreundlichen Energiequellen wie Klärgas, setzen für die Stromversorgung aus erneuerbaren Energien auf Unternehmenskooperationen und fördern mit eigenen Projekten, wie einem Campingplatz am Uckersee, die kommunale Entwicklung.

„Der Besuch des Bundespräsidenten mit seiner Frau ist eine große Auszeichnung – nicht nur für die Stadtwerke und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern für alle kommunalen Unternehmen, die sich für eine moderne Daseinsvorsorge im ländlichen Raum engagieren“, so Jahnke. Während des Besuchs ging es unter anderem um die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Stadtwerken und dem Nord-Uckermärkischen Wasser- und Abwasserverband (NUWA), den Ausbau erneuerbarer Energien sowie den Breitbandausbau.

Auf dem Programm stand auch der Besuch der Kläranlage und des Blockheizkraftwerkes. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigte sich von dem Besuch der Stadtwerke Prenzlau abschließend „tief beeindruckt“.

In Berlin-Brandenburg sind 57 kommunale Unternehmen im VKU organisiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen in Berlin-Brandenburg leisten jährlich Investitionen in Höhe von 1,044 Milliarden Euro, erwirtschaften einen Umsatz von über 4,4 Milliarden Euro und sind wichtiger Arbeitgeber für mehr als 15.000 Beschäftigte.