Lausitzbeauftragter des Ministerpräsidenten im Gespräch mit VKU-Landesgruppe

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„Lausitz trifft Uckermark - Synergien zweier Energieregionen“ – unter diesem Motto diskutierten rund 25 Stadtwerkegeschäftsführer und Bürgermeister der Lausitz und Uckermark mit dem VKU-Landesgruppenvorsitzenden Harald Jahnke und dem Lausitzbeauftragten des Ministerpräsidenten Dr. Klaus Freytag.

Nach einer Einleitung von Dr. Andreas Heinrich (2. Beigeordneter der Stadt Prenzlau) gab Dr. Freytag zunächst den Impulsvortrag  „Vom Kommissionsbericht zum Strukturstärkungsgesetz -Chancen und Möglichkeiten“.

Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Abteilungsleiter Energie und Rohstoffe aus dem brandenburger Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie referierte über die Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Strukturwandel. Harald Jahnke, Geschäftsführer Stadtwerke Prenzlau gab einen Erfahrungsbericht zu den Erneuerbare Energien in der Uckermark.

Die Lausitz und die Uckermark sind DIE Energieregionen Brandenburgs. Beide haben zweifellos einen maßgeblichen Anteil an der Versorgungssicherheit und wirtschaftlichen Entwicklung Brandenburgs. Laut dem Prognos Zukunftsatlas weisen aber auch jene zwei peripheren Regionen Brandenburgs die höchsten Entwicklungsrisiken auf.

Die vom Strukturwandel betroffene Energieregion Lausitz und der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien in der Energieregion Uckermark mit den damit verbundenen Akzeptanz- und Flächenfragen stellt beide Regionen vor regional spezifische Herausforderungen, die gegebenenfalls gemeinsam gelöst werden können.

In der Diskussion wurden erste Themenfelder und Beispielprojekte für die Zusammenarbeit von Lausitz und Uckermark definiert, um Partner dieser Kooperation zusammenzuführen. Ziel ist es, konkrete Kooperationen zu erarbeiten, die nachhaltig zur Zukunftsfähigkeit der beiden Regionen beiträgt.