München/Augsburg, den 29. September 2026: „Die kommunalen Unternehmen stehen täglich dafür ein, dass Energie, Wasser, Wärme, Entsorgung und digitale Infrastruktur zuverlässig funktionieren. Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure“, so Marcus Steurer, Vorsitzender der VKU-Landesgruppe Bayern. Die Mitglieder des VKU treffen sich für zwei Tage in Augsburg und beraten zu Fragen der Transformation, Sicherheit, Finanzierung und Wasser.
Für die Amtszeit bis zum Jahr 2028 wurden von der Mitgliederversammlung der VKU-Landesgruppe Bayern Martina Hebendanz (Oberbürgermeisterin der Stadt Forchheim, CSU), Martin Heilig (Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Bündnis 90/Die Grünen), Michael Jahn (Oberbürgermeister der Stadt Günzburg, SPD) sowie Markus Ochsenkühn (Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt i.d. Oberpfalz, CSU) auf Seiten der Gesellschafter in den Vorstand nachgewählt. Darüber hinaus gehört dem Vorstand nun auch Eva Weikl, Vorständin bei der Erlanger Stadtwerke AG, an. Marcus Steurer bedankt sich bei den mit der Kommunalwahl 2026 ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz für die Interessen der Kommunalwirtschaft in Bayern. Zugleich begrüßt er die fünf neuen Mitglieder im Vorstand der VKU-Landesgruppe Bayern, vorwiegend von Seiten der kommunalen Gesellschafter.
Im öffentlichen Teil der Landesversammlung der VKU-Landesgruppe Bayern diskutierte am Montag der Bayerische Kommunal- und Innenminister Joachim Herrmann zentrale Herausforderungen der Resilienz und Sicherheit der kommunalen Daseinsvorsorge in der aktuellen Weltlage mit Vertretern des Bundesverteidigungsministeriums, THW und VKU.
„Unter den hochrangigen Gästen freut mich besonders, dass wir Johann Kronauer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetags, in Augsburg am Dienstag begrüßen dürfen. Die aktuellen Herausforderungen können wir nur im engen Schulterschluss von Kommunen und kommunalen Unternehmen bewältigen. Gerade in Zeiten, in denen wir mit dem Freistaat zu klären haben, wie Investitionen getragen werden, sind ein gemeinsames Vorgehen und ein sachorientierter Dialog wichtiger denn je“, betont Marcus Steurer.
Neben der Sicherheitsthematik steht nicht zuletzt dazu die Infrastrukturfinanzierung im Zentrum der Diskussion. Hierzu tauschen sich die Vorsitzenden von Wirtschafts- und Finanzausschuss des Bayerischen Landtags, Stephanie Schuhknecht und Josef Zellmeier, zu Vorschlägen der Direktorin des Dezernats Zukunft, Philippa Sigl-Glöckner, und der Geschäftsführerin der Stadtwerke Eichstätt, Silvia Dollinger, aus.
Ein weiterer Pfeiler der kommunalen Daseinsvorsorge ist die sichere Wasserversorgung. Nach diesem extremen Hitze- und Dürresommer diskutiert zum Abschluss der Tagung Maria Noichl, MdEP, als Vorsitzende des DVL mit Uwe Ritzer, Autor und Journalist, über Lösungen zum aktuellen Wassernotstand. Auch hier wird deutlich: Kommunen, Versorger, (Land)Wirtschaft und Gesellschaft müssen zusammenarbeiten, um unser Land zukunftsfähig aufzustellen.
Hintergrund:
Unter dem Motto „Vernetzt. Gemeinsam. Sichere Zukunft“ kommen am 28./29. September 2026 im Alten Gaswerk in Augsburg über 100 Teilnehmende zur Landesversammlung der VKU-Landesgruppe Bayern zusammen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus der Kommunalwirtschaft, Landes- und Kommunalpolitik, des Bundesverteidigungsministeriums, des Technischen Hilfswerks sowie aus Stiftungen und Verbänden diskutieren über Transformation, Resilienz sowie die Finanzierung und Zukunft der Wasserversorgung.
In Bayern sind 231 kommunale Unternehmen im VKU organisiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen in Bayern leisten jährlich Investitionen in Höhe von ca. 3 Milliarden Euro, erwirtschaften einen Umsatz von rund 24 Milliarden Euro und sind wichtiger Arbeitgeber für über 44.000 Beschäftigte. Der VKU vertritt bundesweit über 1.600 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation.