Regionaler VKU-Ladegipfel Baden-Württemberg: Vor Ort in die Mobilität der Zukunft

Am 23. Juni 2021 fand der erste Regionale Ladegipfel der Landesgruppe Baden-Württemberg des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) online statt. Daran nahmen Vertretende des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur des Bundes, der Landesagentur e-mobil BW, des Verbands baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen und des Handelsverbands Baden-Württemberg teil. Sie waren sich einig, dass die Dynamik beim Ausbau der Ladeinfrastruktur ein noch höheres Tempo aufnehmen muss und dem Heben von Synergien dabei eine zentrale Bedeutung beikommt.

„Mit der verstärkten Nachfrage nach E-Fahrzeugen werden auch die Ansprüche der Nutzer:innen von E-Fahrzeugen höher. Private und öffentliche Ladesäulen werden nicht mehr nur im Ortszentrum erwartet, sondern auch in Gewerbegebieten, an Supermärkten oder in Wohnsiedlungen am Stadtrand. Die kommunalen Unternehmen vor Ort stehen bereit, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur aktiv voranzutreiben“, so Klaus Eder, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) und Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm.

Auch der von der Landesregierung initiierte Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg geht davon aus, dass intelligente Ladelösungen an Standorten des Handels, in Unternehmen, im Wohnumfeld und das Laden von emissionsfreien gewerblichen Flotten sowie im Wohnumfeld künftig unerlässlich sein werden. Die Akteure aus genau diesen identifizierten Bereichen brachte der VKU-Ladegipfel zusammen. Zudem wird auch die Anzahl privater Ladepunkte in Zukunft steigen: Prognostiziert wird, dass bis 2030 rund ein Drittel des Fahrzeugbestandes und sogar drei Viertel der Neuzulassungen rein elektrisch sein werden. Eder zu den Herausforderungen der Mobilitätswende: „Schon heute betreiben die Mitgliedsunternehmen der VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg knapp die Hälfte aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Baden-Württemberg. Als lokal und regional verwurzelte Akteure wissen sie, wie die Herausforderungen vor Ort bewältigt werden können.“