Information 104 - Alternative Antriebe in der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung

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Der Einsatz von alternativen Antrieben im kommunalen Fuhrpark ist ein wesentlicher Baustein zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Verkehrs und somit zur Erreichung der Klimaziele auf der europäischen und nationalen Ebene. Neben den Treibhausgasemissionen sind auch die Luftschadstoffe des heutigen Straßenverkehrs problematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide, der Umstieg auf alternative Antriebe kommt auch hier dem Ziel der sauberen Stadt ein gutes Stück näher. Das Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge hat den Einsatz von alternativen Antrieben ferner insofern verbindlich gemacht, als bei öffentlichen Auftragsvergaben erstmals verbindliche Mindestziele für emissionsarme und -freie – sprich „saubere“ – Pkw sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge vorgegeben werden. Neben der Beschaffung von Fahrzeugen sind hiervon auch Vergaben bestimmter Verkehrsdienstleistungen – darunter auch die Abfallsammlung – betroffen. Die Publikation gibt einen umfassenden Überblick über den Einsatz alternativer Antriebe im kommunalen Fuhrpark der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung. Die Infoschrift erläutert die aktuellen politischen/rechtlichen Rahmenbedingungen und bietet eine Einführung zu den technischen Besonderheiten jeder alternativen Antriebsart inklusive der nötigen Tank- bzw. Ladeinfrastruktur. Konkrete Fallbeispiele des Einsatzes von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben spiegeln die praktischen Erfahrungen einzelner VKU-Mitgliedsunternehmen wider. In einem Ausblick werden der Sachstand der Nutzung alternativer Antriebe in der kommunalen Abfallwirtschaft/Stadtreinigung zusammengefasst und Forderungen an Hersteller sowie Politik im Allgemeinen formuliert.