Kommunale Entsorger bieten praktische Lösungen
Laubsack, Wertstoffhof oder Biotonne? Diese Angebote Ihres kommunalen Entsorgers sollten Sie kennen
Mit dem Herbst beginnt für die kommunalen Stadtreinigungen die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Allein in den zehn größten deutschen Städten fallen pro Saison rund 75.000 Tonnen Laub an.
02.10.26
Mit dem Herbst beginnt für die kommunalen Stadtreinigungen die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Allein in den zehn größten deutschen Städten fallen pro Saison rund 75.000 Tonnen Laub an.
Berlin, 02.10.2026. Mit dem Herbst beginnt für die kommunalen Stadtreinigungen die arbeitsintensivste Zeit des Jahres. Allein in den zehn größten deutschen Städten fallen pro Saison rund 75.000 Tonnen Laub an. Die Beseitigung der Blätter dient dabei nicht nur der Sauberkeit, sondern vor allem der Verkehrssicherheit. Feuchtes Laub auf Gehwegen und Straßen kann schnell zur Rutschfalle werden.
Kommunale Entsorger bieten praktische Lösungen
Viele Bürgerinnen und Bürger stehen im Herbst vor der Frage, wie größere Mengen Laub aus Garten, Hof oder vom Gehweg entsorgt werden können. Dafür halten viele kommunale Entsorgungsunternehmen spezielle Angebote bereit. Dazu zählen Wertstoffhöfe und Grüngutannahmestellen, auf denen Herbstlaub abgegeben werden kann. Vielerorts werden zudem spezielle Laubsäcke angeboten oder saisonal Laubkörbe an öffentlichen Straßen aufgestellt. Welche Möglichkeiten vor Ort bestehen, erfahren Bürgerinnen und Bürger auf den Internetseiten oder in den Apps ihrer kommunalen Entsorgungsunternehmen.
Biotonne häufig eine gute Lösung
Für kleinere Mengen ist vielerorts auch die Biotonne der richtige Entsorgungsweg. Welche Mengen zugelassen sind und welche Vorgaben vor Ort gelten, hängt von den jeweiligen kommunalen Regelungen ab. Informationen dazu geben die örtlichen Entsorgungsbetriebe und Abfallberatungen.
Bei befallenem Laub gelten besondere Hinweise
Besondere Aufmerksamkeit gilt Laub von Bäumen, die von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sind. Dies betrifft beispielsweise Kastanienbäume, deren Blätter häufig von der Rosskastanien-Miniermotte befallen werden. Um die Ausbreitung von Schädlingen einzudämmen, sollten Bürgerinnen und Bürger die Hinweise ihrer Kommune oder ihres kommunalen Entsorgungsunternehmens beachten. Dort finden sich Informationen, ob und wie befallenes Laub gesondert gesammelt oder entsorgt werden sollte.
Gullys und Straßeneinläufe freihalten
Laub gehört nicht in Gullys oder Straßeneinläufe. Verstopfte Abläufe können die Regenwasserableitung beeinträchtigen und zusätzlichen Reinigungsaufwand verursachen. Gerade angesichts häufiger Starkregenereignisse ist es wichtig, Entwässerungsanlagen funktionsfähig zu halten. Auch achtlos weggeworfener Müll zwischen dem Laub erschwert die Arbeit der Stadtreinigungen und die anschließende Verwertung der eingesammelten Biomasse.
Herbstlaub ist mehr als nur Abfall
Viele Gartenbesitzer nutzen Herbstlaub im eigenen Garten. Kompostiertes Laub verbessert die Bodenqualität und schließt den natürlichen Nährstoffkreislauf. Auch Laubhaufen können wertvolle Überwinterungsquartiere für Igel und andere Kleintiere bieten. Für größere Mengen stehen die kommunalen Sammel- und Entsorgungsangebote zur Verfügung.
Wer unsicher ist, wie Herbstlaub vor Ort entsorgt werden kann, sollte zunächst die Website seines kommunalen Entsorgungsunternehmens besuchen. Dort finden sich in der Regel Informationen zu Wertstoffhöfen, Grüngutannahmestellen, Laubsäcken, Laubkörben, Öffnungszeiten und weiteren saisonalen Serviceangeboten.
Der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) vertritt über 1.600 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit rund 319.000 Beschäftigten wurden 2023 Umsatzerlöse von über 213 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 19 Milliarden Euro investiert. Im Endkundensegment haben die VKU-Mitgliedsunternehmen signifikante Marktanteile in zentralen Ver- und Entsorgungsbereichen: Strom 66 Prozent, Gas 65 Prozent, Wärme 72 Prozent, Trinkwasser 88 Prozent, Abwasser 50 Prozent. Die kommunale Abfallwirtschaft hat seit 1990 rund 90 Prozent ihrer CO2-Emissionen eingespart – damit ist sie der Hidden Champion des Klimaschutzes. Immer mehr Mitgliedsunternehmen engagieren sich im Breitbandausbau und investieren pro Jahr über 1 Milliarde Euro. Zahlen Daten Fakten 2025
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