Tagesveranstaltung - Kommunale Wärmeplanung: Der Wärmewende Struktur geben

Der Deutsche Bundestag hat am 17. November 2023 das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG) beschlossen. Nach der Zustimmung durch den Bundesrat wird es am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Großstädte erhalten bis Mitte 2026 Zeit, Städte unter 100.000 Einwohner müssen bis spätestens Mitte 2028 einen Wärmeplan aufstellen. Mit Blick auf das Gebäudeenergiegesetz als „Schwestergesetz“ gilt der Grundsatz: Zuerst sind mögliche Versorgungsoptionen zu prüfen, dann die Entscheidung über die neue Heizung im Gebäude zu treffen.

Am Ende sollen Bürger und Unternehmen am Wärmeplan ihrer Kommune ablesen können, ob in ihrer Straße ein Anschluss an das Fernwärmenetz kommen soll, das Stromnetz für Wärmepumpen verstärkt oder das Gasnetz auf „grüne“ Gase umgerüstet wird. Es braucht Klarheit darüber, welche klimaneutralen Wärmeversorgungsoptionen vor Ort entstehen sollen. Doch wie gestaltet sich die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung konkret?

Die sächsischen Kommunen und die kommunalen Unternehmen werden die Wärmewende maßgeblich planen und umsetzen. Neben einer breiten gesellschaftlichen Beteiligung wird eine erfolgreiche Transformation der Wärmewende insbesondere davon abhängen, welche Werkzeuge und Hilfestellungen den kommunalen Akteuren an die Hand gegeben werden. Der Sächsische Städte- und Gemeindetag und der Verband kommunaler Unternehmen, Landesgruppe Sachsen, laden Sie herzlich ein, in der Veranstaltung „Kommunale Wärmeplanung: Der Wärmewende Struktur geben“ über die Herausforderungen und Chancen der kommunalen Wärmeplanung in Sachsen am 30. Januar 2024, 9:00 – 15:00 Uhr, zu beraten und zu diskutieren. 

Den Anmeldelink erhalten Sie gern auf Anfrage!

Ansprechpartner