MIL und VKU-Landesgruppe Berlin-Brandenburg unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz

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„Noch immer werden fast 40 Prozent der gesamten Endenergie für die Beheizung und Kühlung von Gebäuden verwendet. Diesen Wert wollen wir deutlich senken. Dafür brauchen wir Partner, wie den Verband der kommunalen Unternehmen. Gemeinsam möchten wir Projekte entwickeln, die beispielhaft für die energieeffiziente Versorgung unserer Häuser sind. Dabei setzen wir auf die  gebäudeübergreifende, quartiersbezogene Versorgung aus erneuerbaren Energien“, sagte Ministerin Schneider heute bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

„Kommunale Unternehmen erarbeiten Klima- sowie Energiekonzepte und verfügen über die Infrastrukturen, durch die Energie- und Stromwende erst möglich werden. Mit der Kooperationsvereinbarung verständigen wir uns auf eine intensive Zusammenarbeit, mit der Zielsetzung, den Klimaschutz in den brandenburgischen Städten, Gemeinden und Quartieren maßgeblich voranzutreiben“, betont VKU-Landesgruppenvorsitzender Harald Jahnke.

Das Ministerium und der Verband wollen den Austausch von Kommunen und Stadtwerken im Land fördern. Dazu wird es im kommenden Jahr eine Fachveranstaltung geben, bei der Kommunen und Stadtwerke Beispiele aus der Praxis vorstellen werden.

Außerdem werden beide Seiten die Fachöffentlichkeit regelmäßig über neue Trends und Entwicklungen informieren, zum Beispiel aus dem Bereich Energieeffizienz in der Wärmeversorgung, bei der Wiederverwendung von Abwässern oder bei der Senkung des CO2-Ausstoßes im Öffentlichen Personennahverkehr.

In Berlin-Brandenburg sind 57 kommunale Unternehmen im VKU organisiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen in Berlin-Brandenburg leisten jährlich Investitionen in Höhe von 1,044 Milliarden Euro, erwirtschaften einen Umsatz von über 4,4 Milliarden Euro und sind wichtiger Arbeitgeber für mehr als 15.000 Beschäftigte.