Veranstaltung: Kommunale Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität

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„Klimaneutralität: Ende des Geschäftsmodells für Kommunale Unternehmen oder neue Chance?“

Ende April hat das Bundesverfassungsgericht das bislang geltende Klimagesetz aus dem Jahr 2019 für teilweise verfassungswidrig erklärt. Deutschland sollte nachbessern, genauer festlegen, wie es auch nach 2030 seine klimaschädlichen Emissionen so senken will, dass späteren Generationen keine unverhältnismäßigen Nachteile entstehen. Welche konkreten Zwischenschritte aber dabei auf uns zukommen, wird erst die neue Bundesregierung definieren.

Klar ist, dass in einer klimaneutralen Zukunft kein fossiles Gas mehr verbrannt werden soll. Klar ist auch, dass sich das Geschäftsmodell der kommunalen Unternehmen auf dem Pfad hin zur Klimaneutralität grundlegend ändern wird. Aber:

Müssen sich kommunale Unternehmen nun auf ein Ende der Gasnetzeinnahmen vorbereiten? Steht ein umfassender Rückbau der Gasverteilnetze bevor oder sind die Erdgaskunden von heute die Wasserstoffkunden von morgen? Welche Konsequenzen und Herausforderungen kommen auf dem Pfad hin zur Klimaneutralität auf uns zu?

Diese spannenden Fragen diskutierten rund 20 Stadtwerke aus Brandenburg im Rahmen des VKU-Workshops der Landesgruppe am 19. August in Potsdam.

Dazu gab es zu Beginn zwei spannende Impulsvorträge zur Einordnung der klimapolitischen Vorhaben der Bundesregierung von Annika Herzhoff (VKU-Fachgebietsleiterin für Strommarktdesign und Klimapolitik) und zur Transformation der Gasinfrastruktur von Rainer Stock (VKU-Bereichsleiter Netzwirtschaft).