Smart Grids und Smart Metering: Auf dem Weg zu intelligenten Energieinfrastrukturen

weißer Smart Meter

Die Elektrizitätswirtschaft steht am Beginn einer neuen Ära. Dezentrale und fluktuierende Erzeugungsstrukturen machen die bidirektionale Kommunikation mit Händlern, Verbrauchern und Speichern erforderlich; die Einbahnstraße Stromnetz hat ausgesorgt. Das Zusammenwachsen von Kommunikations- und Energieinfrastrukturen zu „intelligenten Systemen“ – so genannten Smart Grids – macht es möglich. Umfassende Investitionen sind jedoch erforderlich, um die Netze auf allen Ebenen auf einen derart zukunftsfähigen Stand zu bringen.

Im Mittelpunkt der Diskussion über den notwendigen Ausbau der Netze zu Smart Grids stehen zwar derzeit Großprojekte wie Solarenergie aus Nordafrika (Desertec) oder die Einbindung von Offshore-Windparks und skandinavischen Wasserkraftwerken in ein länderübergreifendes Nordsee-Supernetz (Seatec) auf der Ebene der Übertragungsnetze. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch auf der Ebene der Verteilnetze und damit der Stadtwerke. Denn hier wird der Großteil der wachsenden Zahl dezentraler Elektrizitätserzeuger mit ihren häufig fluktuierenden Einspeisungen liegen. Wenn es gelingt, die Verbraucher vor Ort mit diesen Anlagen intelligent zu integrieren, kann die Vision einer nachhaltigen, überwiegend auf Effizienz und erneuerbaren Energien gestützten Versorgung Wirklichkeit werden und den Bedarf nach zusätzlichen Speichern in Grenzen halten. Auch Elektromobilität, die als nachhaltige Mobilität an Bedeutung zunehmen dürfte, kann integriert werden. Digitale, mit Kommunikationstechnik ausgestattete Stromzähler (Smart Meter)  sind für intelligente Netze eine wichtige Voraussetzung und befinden sich in einer frühen Phase der Markteinführung.

Stadtwerke sind leistungsfähige Partner für die Modernisierung der Netze mit starker regionaler Verankerung. Sie verfügen über das Know-how, um die komplexen lokalen Erzeugungs- und Verbrauchsverhältnisse in steuer- und regeltechnisch beherrschbaren „Microgrids“ direkt vor Ort zu bündeln. Der VKU engagiert sich deshalb für geeignete wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Investitionen der Stadtwerke, u. a. im Rahmen der Anreizregulierung.

Ansprechpartner: Stefan Baasner


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Termine Februar 2012

01.02. VKU-Steuerinfotag
14.02. VKU-Steuerinfotag
15.02. VKU-Infotag Bilanzrecht
15.02. 08:45h VKU-Infotag: Geschäftsführer- und Vorstandsverträge in kommunalen Unternehmen
16.02. Mitgliederversammlung und Parlamentarischer Abend der Landesgruppe Berlin-Brandenburg (Berlin)
22.02. - 23.02. 4. Kompetenztreffen Elektromobilität mit Fachmesse elektro:mobilia (Nordrhein-Westfalen)
23.02. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
22.02. - 23.02. 4. Kompetenztreffen Elektromobilität mit Fachmesse elektro:mobilia (Nordrhein-Westfalen)