Termine März 2017

01.03. - 02.03.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Energiewirtschaft
01.03. - 02.03.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Energiewirtschaft
08.03.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Netze
13.03.
VKU Präsidiums- und Vorstandssitzung
14.03. - 15.03.
VKU-Verbandstagung 2017
14.03.
VKU-Infotag: Verkaufsgespräche professionell führen
14.03. - 15.03.
VKU-Konferenz: 1. VKU-Unternehmensjuristentag 2017
15.03.
VKU-Infotag: VKU-Steuerinfotage 2017
14.03. - 15.03.
VKU-Verbandstagung 2017
14.03. - 15.03.
VKU-Konferenz: 1. VKU-Unternehmensjuristentag 2017
21.03.
VKU-Infotag: VKU-Steuerinfotage 2017
22.03.
VKU-Infotag: Sekretariat und Assistenz in der Energiewirtschaft
23.03.
VKU-Infotag: VKU-Steuerinfotage 2017
24.03.
EVU-Juristentreffen
28.03.
LG-Vorstand NRW
28.03.
VKU-Infotag: Wasserversorgungsbedingungen
28.03.
VKU-Infotag: Wasserversorgungsbedingungen
28.03.
VKU-Infotag: VKU-Steuerinfotage 2017
28.03.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Netze
28.03. - 29.03.
VKU-Infotag: Wirksame Mitarbeiterführung in kommunalen Unternehmen
29.03.
VKU-Infotag: Leitungsrechte Wasser/Abwasser
29.03.
VKU-Infotag: Rechtssichere Vergabe von Bau- und Planungsleistungen
29.03.
VKU-Infotag: Rechtssichere Vergabe von Bau- und Planungsleistungen
28.03. - 29.03.
VKU-Infotag: Wirksame Mitarbeiterführung in kommunalen Unternehmen
30.03.
VKU-Infotag: Fremdpersonal rechtssicher einsetzen
30.03.
VKU-Infotag: Fremdpersonal rechtssicher einsetzen

Welterschöpfungstag 2016: Ressourcen schon nach 220 Tagen erschöpft

Welterschöpfungstag 2016: Ressourcen schon nach 220 Tagen erschöpft

21.02.2017. Im vergangenen Jahr hat die Weltbevölkerung bereits am 8. August, dem Welterschöpfungstag 2016, die vorhandenen natürlichen Ressourcen der Erde verbraucht. So haben die Menschen 146 Tage auf Basis von Ressourcen gelebt, die nicht mehr auf natürliche Weise von der Erde regeneriert werden können. Die aktuelle Grafik des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zeigt die Anzahl der Tage seit 1987 bis 2016, für die unsere natürlichen Ressourcen jährlich ausrei-chen. Zu sehen ist, dass die Anzahl dieser Tage über die Jahre stark gesunken ist. Im Jahr 1987 reichten unsere Ressourcen für 352 Tage aus, knapp dreißig Jahre später (2016) sind es nur noch 220 Tage.


Auch Europa hat dieses Problem erkannt und so setzt sich die EU-Kommission innerhalb der „Strategie Europa 2020“ intensiv mit der effizienten Nutzung von Ressourcen und damit dem Ressourcenschutz auseinander und hat 2011 den Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa vorgelegt. Darin hat die Europäische Kommission angemerkt, dass der Bedarf der menschlichen Weltbevölkerung an Ressourcen bis 2050 um bis zu 70 Prozent wachsen kann, während 60 Prozent der wichtigsten ressourcenproduzierenden Ökosysteme momentan nicht nachhaltig genutzt werden oder bereits geschädigt sind. Bis 2050 soll daher eine ressourceneffiziente, nachhaltige Wirtschaft entwickelt werden, die ausgewähltes Wachstum ermöglicht und Umweltauswirkungen bei der Ressourcennutzung begrenzt.


Insbesondere die Abfallwirtschaft spielt beim Ressourcenschutz eine wichtige Rolle, denn hier wird entschieden, wann der Lebenszyklus eines Produktes beziehungsweise einer Ressource endet oder dieser durch Wiederverwendung oder Recycling verlängert wird. So hat die Europäische Kommission im Kontext von Ressourcen- und Klimaschutz am 15. Dezember 2015 das EU-Kreislaufwirtschaftspaket veröffentlicht. Es geht bei dem Vorschlag darum, eine insgesamt stärker kreislauforientierte Wirtschaft zu schaffen und den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb des Wirtschaftskreislaufs so lange wie möglich zu erhalten.


Der VKU hat sich ausführlich zu den Vorschlägen der EU-Kommission positioniert und sieht das Kreislaufwirtschaftspaket als eine wichtige politische Initiative, um den Ressourcen- und Klimaschutz in Europa zu fördern. Zudem unterstützt der VKU den ganzheitlichen Ansatz der EU-Kommission. Besonders die explizit genannten Zielvorgaben für die Abkehr der Deponierung von Siedlungsabfällen begrüßt der VKU, denn die Deponierung wirkt sich hemmend auf den Ausbau von Recyclingkapazitäten und anderen Möglichkeiten zur hochwertigen Verwertung aus. Somit ist die Einschränkung der Deponierung, wie es die EU-Kommission vorschlägt, essentiell für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft.


Ihre Ansprechpartnerinnen im VKU: Christina Overmeyer, Dr. Sonja Witte