Termine Januar 2015

13.01. - 14.01.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
13.01. - 14.01.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
14.01. 09:00h
Smart Grid – Herausforderungen, Hemmnisse und Lösungsansätze
13.01. - 14.01.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
13.01. - 14.01.
VKU-Infotag: Umsetzung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft
19.01. - 20.01.
VKU-Infotag: Energietechnik einfach erklärt
19.01.
VKU-Infotag: Effektives Controlling in Stadtwerken
20.01.
VKU-Infotag: Lieferantenrahmenverträge Strom und Gas
19.01. - 20.01.
VKU-Infotag: Energietechnik einfach erklärt
27.01.
VKU-Infotag: Compliance in kommunalen Unternehmen
28.01. 18:30h
Parlamentarischer Abend: Versorgungssicherheit im Energiemarkt der Zukunft
Partner der deutschen Olympiamannschaft

Quecksilber in Energiesparlampen

Mögliche Gesundheitsgefährdung für Mitarbeiter auf Recyclinghöfen

Zwei Arbeiter stehen vor einem Container auf einem Recyclinghof der BSR

09.02.2012. Energiesparlampen bringen neben den bekannten Vorteilen in der Energieeffizienz, auch bisher nicht erforschte mögliche gesundheitliche Gefährdungen mit sich, die durch Freisetzung des enthaltenen, giftigen Quecksilbers verursacht werden können.

Dazu gehören insbesondere Freisetzungen von Quecksilberverbindungen bei Zerstörung der Lampen durch Bruch. Im üblichen privaten oder beruflichen Rahmen ist bei Einhaltung der vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen von keiner Gesundheitsgefahr durch den Bruch einzelner Energiesparlampen auszugehen.

Eine korrekte Entsorgung von Energiesparlampen hat auf kommunalen Wertstoff- bzw. Recyclinghöfen oder bei Schadstoffmobilen zu erfolgen, ebenso gibt es Annahmestellen in Bau- und Supermärkten. Auf Wertstoff- und Recyclinghöfen existieren demzufolge etliche Arbeitsbereiche, bei denen mit einem größeren Aufkommen zerbrochener Energiesparlampen zu rechnen ist. Diese Arbeitsplätze müssen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung analysiert und es müssen ggf. Empfehlungen ausgesprochen und Schutzmaßnahmen generiert werden. Bisher erfolgten in Deutschland keine detaillierten Untersuchungen zu Aspekten des Arbeitsschutzes bei der Sammlung und Verwertung quecksilberhaltiger Lampen.

Zurzeit ist das Aufkommen an Energiesparlampen in den Sammelstellen noch gering. Mit zunehmendem Verschwinden der Glühlampen vom Markt und dem verstärkten Verkauf und Verbrauch von Energiesparlampen ist für die Zukunft allerdings mit einer Zunahme der quecksilberbedingten Gefahren insbesondere bei der Sammlung und Verwertung zu rechnen.

Der VKU hat daher Forschungsvorhaben angeregt, dessen Untersuchungsergebnisse helfen sollen, diese neu auftretenden Risiken von Anfang an durch entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen zu minimieren.

Für Mitglieder stehen im geschlossenen Mitgliederbereich weitere Informationen zur Verfügung.

Ansprechpartnerin: Janett Auricht