Quecksilber in Energiesparlampen
Energiesparlampen bringen neben den bekannten Vorteilen in der Energieeffizienz, auch bisher nicht erforschte mögliche gesundheitliche Gefährdungen mit sich, die durch Freisetzung des enthaltenen, giftigen Quecksilbers verursacht werden können. Dazu gehören insbesondere Freisetzungen von Quecksilberverbindungen bei Zerstörung der Lampen durch Bruch. Im üblichen privaten oder beruflichen Rahmen ist bei Einhaltung der vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen von keiner Gesundheitsgefahr durch den Bruch einzelner Energiesparlampen auszugehen. Eine korrekte Entsorgung von Energiesparlampen hat auf kommunalen Wertstoff- bzw. Recyclinghöfen oder bei Schadstoffmobilen zu erfolgen, ebenso gibt es Annahmestellen in Bau- und Supermärkten. Auf Wertstoff- und Recyclinghöfen existieren demzufolge etliche Arbeitsbereiche, bei denen mit einem größeren Aufkommen zerbrochener Energiesparlampen zu rechnen ist. Diese Arbeitsplätze müssen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung analysiert und es müssen ggf. Empfehlungen ausgesprochen und Schutzmaßnahmen generiert werden. Bisher erfolgten in Deutschland keine detaillierten Untersuchungen zu Aspekten des Arbeitsschutzes bei der Sammlung und Verwertung quecksilberhaltiger Lampen. Zurzeit ist das Aufkommen an Energiesparlampen in den Sammelstellen noch gering. Mit zunehmendem Verschwinden der Glühlampen vom Markt und dem verstärkten Verkauf und Verbrauch von Energiesparlampen ist für die Zukunft allerdings mit einer Zunahme der quecksilberbedingten Gefahren insbesondere bei der Sammlung und Verwertung zu rechnen. Der VKU hat daher Forschungsvorhaben angeregt, dessen Untersuchungsergebnisse helfen sollen, diese neu auftretenden Risiken von Anfang an durch entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen zu minimieren. Für Mitglieder stehen im geschlossenen Mitgliederbereich weitere Informationen zur Verfügung. Ansprechpartnerin: Janett Auricht

Quecksilber in Energiesparlampen

Mögliche Gesundheitsgefährdung für Mitarbeiter auf Recyclinghöfen

Zwei Arbeiter stehen vor einem Container auf einem Recyclinghof der BSR

09.02.2012. Energiesparlampen bringen neben den bekannten Vorteilen in der Energieeffizienz, auch bisher nicht erforschte mögliche gesundheitliche Gefährdungen mit sich, die durch Freisetzung des enthaltenen, giftigen Quecksilbers verursacht werden können.

Dazu gehören insbesondere Freisetzungen von Quecksilberverbindungen bei Zerstörung der Lampen durch Bruch. Im üblichen privaten oder beruflichen Rahmen ist bei Einhaltung der vom Umweltbundesamt (UBA) empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen von keiner Gesundheitsgefahr durch den Bruch einzelner Energiesparlampen auszugehen.

Eine korrekte Entsorgung von Energiesparlampen hat auf kommunalen Wertstoff- bzw. Recyclinghöfen oder bei Schadstoffmobilen zu erfolgen, ebenso gibt es Annahmestellen in Bau- und Supermärkten. Auf Wertstoff- und Recyclinghöfen existieren demzufolge etliche Arbeitsbereiche, bei denen mit einem größeren Aufkommen zerbrochener Energiesparlampen zu rechnen ist. Diese Arbeitsplätze müssen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung analysiert und es müssen ggf. Empfehlungen ausgesprochen und Schutzmaßnahmen generiert werden. Bisher erfolgten in Deutschland keine detaillierten Untersuchungen zu Aspekten des Arbeitsschutzes bei der Sammlung und Verwertung quecksilberhaltiger Lampen.

Zurzeit ist das Aufkommen an Energiesparlampen in den Sammelstellen noch gering. Mit zunehmendem Verschwinden der Glühlampen vom Markt und dem verstärkten Verkauf und Verbrauch von Energiesparlampen ist für die Zukunft allerdings mit einer Zunahme der quecksilberbedingten Gefahren insbesondere bei der Sammlung und Verwertung zu rechnen.

Der VKU hat daher Forschungsvorhaben angeregt, dessen Untersuchungsergebnisse helfen sollen, diese neu auftretenden Risiken von Anfang an durch entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen zu minimieren.

Für Mitglieder stehen im geschlossenen Mitgliederbereich weitere Informationen zur Verfügung.

Ansprechpartnerin: Janett Auricht


[Vorheriger Monat] Juli 2014 [Nächster Monat]
m d m d f s s
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

Termine Juli 2014

01.07. VKU-Infotag: Insolvenzrecht in der Praxis
01.07. - 02.07. VKU-Infotag: Kompaktwissen Abfallwirtschaft
02.07. VKU-Infotag: Praktische Umsetzung von REMIT und MiFID II
01.07. - 02.07. VKU-Infotag: Kompaktwissen Abfallwirtschaft
02.07. 18:00h Parlamentarisches Sommerfest der LG NRW
03.07. VKU-Infotag: Kooperationsvereinbarung Gas VII
07.07. VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg: Sommerfest der Kommunalwirtschaft
09.07. VKU-Infotag: Praxistraining: Wasserpreise kalkulieren
10.07. VKU-Infotag: Energie- und Stromsteuer für kommunale Unternehmen
10.07. VKU-Infotag: Schutz vor unlauterem Wettbewerb
10.07. 10:30h 3. Sitzung Redaktionsbeirat Finanzreport 8
15.07. - 16.07. VKU-Infotag: Die 7 Schlüsselfaktoren im Strom- und Gasvertrieb (Vertriebstraining)
16.07. VKU-Infotag: Das neue EEG
15.07. - 16.07. VKU-Infotag: Die 7 Schlüsselfaktoren im Strom- und Gasvertrieb (Vertriebstraining)
23.07. VKU-Infotag: Das neue EEG