Elektromobilität: ein Geschäftsfeld mit Zukunft

Seitliche Ansicht des Elektroautos von EWE verbunden mit der EWE-Ladesäule daneben durch ein Ladekabel

15.09.2011. Vor dem Hintergrund steigender Ölpreise, der politischen Beschlüsse zum Umwelt- und Klimaschutz und im Hinblick auf die anstehende Transformation des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien ergeben sich vielfältige Impulse für die Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität. Neben dem Einsatz von Erdgasfahrzeugen, bietet hier insbesondere die Entwicklung und Einführung der Elektromobilität zahlreiche Chancen für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Bundesregierung hat sich deshalb mit dem Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität das Ziel gesetzt, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln und bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen. Nach dem 2010 verabschiedeten Energiekonzept sollen es 2030 dann bereits 6 Millionen sein.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde die Nationale Plattform Elektromobilität gegründet, die im Mai 2011 ihren zweiten Bericht vorgelegt hat. Auf Grundlage dieses Berichts, an dem auch Mitgliedsunternehmen des VKU mitgewirkt haben, wurde ein "Regierungsprogramm Elektromobilität" vom Bundeskabinett verabschiedet, dass die gesetzgeberischen Grundlagen für die Entwicklung des Leitmarktes bildet.

Chancen für kommunale Unternehmen

Über 60 Stadtwerke engagieren sich heute schon für eine elektromobile Zukunft. Stadtwerke profitieren dabei von ihrer Erfahrung als Netzbetreiber, ihrer Kundennähe, ihrem technischen Know-how und der engen Verbindung zu Kommunen und dem öffentlichen Nahverkehr. Das sind ideale Voraussetzungen, um gemeinsam mit anderen lokalen Partnern zum Motor für die Einführung von Elektromobilität zu werden. Im Mittelpunkt der Pilotprojekte steht die Praxistauglichkeit. Erprobt wird die Integration der Elektromobilität in die lokale Stromversorgung, aber auch die Kundenfreundlichkeit und -akzeptanz verschiedener Angebote. Stadtwerke erproben vernetze Ansätze für neue Mobilitätskonzepte zwischen E-Fahrzeugen und dem öffentlichen Nahverkehr. Sie kooperieren beim Aufbau der Ladeinfrastruktur und von Lade-Angeboten über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg.

Der VKU begleitet diese Entwicklung mit seiner Arbeitsgruppe "Zukunftswerkstatt Elektromobilität" auf nationaler und europäischer Ebene.

Ansprechpartner: Dr. Barbara Praetorius, Jan Schilling

Weitere Informationen:

Hier finden Sie Tagungsunterlagen der Arbeitsgruppe und Positionierungen des VKU sowie weiterführende Informationen.

 

 


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Termine Februar 2012

01.02. VKU-Steuerinfotag
14.02. VKU-Steuerinfotag
15.02. VKU-Infotag Bilanzrecht
15.02. 08:45h VKU-Infotag: Geschäftsführer- und Vorstandsverträge in kommunalen Unternehmen
16.02. Mitgliederversammlung und Parlamentarischer Abend der Landesgruppe Berlin-Brandenburg (Berlin)
22.02. - 23.02. 4. Kompetenztreffen Elektromobilität mit Fachmesse elektro:mobilia (Nordrhein-Westfalen)
23.02. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
22.02. - 23.02. 4. Kompetenztreffen Elektromobilität mit Fachmesse elektro:mobilia (Nordrhein-Westfalen)
29.02. Interessentenveranstaltung BkV/Benchmarking