Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie: Deutschland ist weiterhin Spitzenreiter in der EU
Die Europäische Kommission hat am 13. Dezember 2011 den 6. Bericht über die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie veröffentlicht. Der vorgelegte Bericht bezieht sich auf die übermittelten Daten aus den Jahren 2007 und 2008. Deutschland wird als eines von drei Mitgliedsländern hervorgehoben, dass die Anforderungen der Richtlinie zu 100 Prozent erfüllt hat. Hier zeigt sich, welche Leistung die kommunale Abwasserwirtschaft in Deutschland in den letzten Jahren beim Ausbau und der Modernisierung von Kläranlagen erbracht hat. Sehr viel schlechter sieht die Situation hingegen in zahlreichen anderen EU-Mitgliedstaaten aus. Die Kommunalabwasserrichtlinie sieht vor, dass von 2006 an alle Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnergleichwerten über eine Kanalisation verfügen und die Abwässer einer biologischen Behandlung unterzogen werden sollen. In empfindlichen Gebieten, in denen ein erhöhtes Eutrophierungsrisiko für die Gewässer besteht, muss die Abwasserbehandlung aus Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnergleichwerten zusätzlich mit einer Nährstoffelimination ausgestattet werden. Die Richtlinie legt hierfür Ablaufwerte bzw. Mindestreduktionsvorgaben für Stickstoff und Phosphor fest. Für die nach dem 1. Mai 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten der EU bestehen längere Übergangsfristen. Die zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten sind zudem verpflichtet, alle zwei Jahre einen Lagebericht über die Behandlung des kommunalen Abwassers zu veröffentlichen und an die Kommission weiterzuleiten. Diese Informationen sind Grundlage für den vorliegenden Umsetzungsbericht. Weitere Informationen erhalten Sie im geschlossenen Mitgliederbereich.

Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie: Deutschland ist weiterhin Spitzenreiter in der EU

Wasserbecken, über das eine schmale Brücke führt

14.12.2011. Die Europäische Kommission hat am 13. Dezember 2011 den 6. Bericht über die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie veröffentlicht. Der vorgelegte Bericht bezieht sich auf die übermittelten Daten aus den Jahren 2007 und 2008. Deutschland wird als eines von drei Mitgliedsländern hervorgehoben, dass die Anforderungen der Richtlinie zu 100 Prozent erfüllt hat. Hier zeigt sich, welche Leistung die kommunale Abwasserwirtschaft in Deutschland in den letzten Jahren beim Ausbau und der Modernisierung von Kläranlagen erbracht hat. Sehr viel schlechter sieht die Situation hingegen in zahlreichen anderen EU-Mitgliedstaaten aus.

Die Kommunalabwasserrichtlinie sieht vor, dass von 2006 an alle Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnergleichwerten über eine Kanalisation verfügen und die Abwässer einer biologischen Behandlung unterzogen werden sollen. In empfindlichen Gebieten, in denen ein erhöhtes Eutrophierungsrisiko für die Gewässer besteht, muss die Abwasserbehandlung aus Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnergleichwerten zusätzlich mit einer Nährstoffelimination ausgestattet werden. Die Richtlinie legt hierfür Ablaufwerte bzw. Mindestreduktionsvorgaben für Stickstoff und Phosphor fest. Für die nach dem 1. Mai 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten der EU bestehen längere Übergangsfristen. Die zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten sind zudem verpflichtet, alle zwei Jahre einen Lagebericht über die Behandlung des kommunalen Abwassers zu veröffentlichen und an die Kommission weiterzuleiten. Diese Informationen sind Grundlage für den vorliegenden Umsetzungsbericht.

Weitere Informationen erhalten Sie im geschlossenen Mitgliederbereich.

Ihre Ansprechpartnerin: Ulrich HaarmannNadine Steinbach


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Termine Mai 2012

04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
15.05. 10:30h AK Vertrieb
15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas