Pressemitteilungen der Landesgruppe Bayern
Pressemitteilung 02/11 Energiegipfel der bayerischen Staatsregierung Bayerische Stadtwerke gestalten Energiewende aktiv mit München, 27.06.2011. Auf Einladung von Ministerpräsident Seehofer findet heute der Bayerische Energiegipfel statt. Vertreter aus Kommunen, Energiewirtschaft sowie Wirtschafts- und Umweltverbänden werden in der Staatskanzlei über die künftige Energieversorgung Bayerns sprechen. Für die Landesgruppe Bayern im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt deren Vorsitzender Dr. Kurt Mühlhäuser die Interessen der Stadt- und Gemeindewerke. Dr. Mühlhäuser und die stellvertretenden Vorsitzenden, Götz-Ulrich Luttenberger sowie Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl, sehen in dem Gipfel ein wichtiges Signal für die Kommunen und Stadtwerke, die Energiewende aktiv mit zu gestalten. „Die kommunalen Energieversorger sind die natürlichen Partner einer zukunftsfähigen Versorgung für Bayerns Bürger vor Ort“, so die Vorsitzenden der Landesgruppe. Eine der wesentlichen Herausforderungen Bayerns in der Energiewende sieht Mühlhäuser darin, 56 Prozent der Stromerzeugung aus Kernenergie zu ersetzen. Gaskraftwerke, vor allem in Kombination mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), sind dafür eine wichtige Alternative. Diese können sich flexibel den Schwankungen regenerativer Stromerzeugung anpassen. Dabei betont Mühlhäuser: „Um unseren Unternehmen künftig mehr Planungssicherheit für Investitionen zu geben, müssen wir bessere Rahmenbedingungen für den Neubau zusätzlicher KWK-Anlagen schaffen.“ Seit Jahrzehnten setzen kommunale Stadtwerke auf effiziente Technologien wie KWK, die bereits wesentlich dazu beiträgt, die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Politik zu erreichen. Die kommunalen Unternehmen wollen zudem einen substantiellen Beitrag beim Ausbau der regenerativen Energien in Bayern leisten. Das größte Potential hat hier die Windkraft, die nach der Wasserkraft die kosteneffizienteste regenerative Stromerzeugung ist. Hier fordert Mühlhäuser vor allem „die Rahmenbedingungen für Binnenstandorte wirtschaftlich attraktiver zu gestalten, um so das Potenzial in Bayern besser zu nutzen.“ Aber auch Biomasse in Kombination mit KWK, insbesondere auch aus biogenen Reststoffen, bietet eine effiziente Möglichkeit der Strom- und Wärmeerzeugung. Jedoch reicht es nicht aus, den Ausbau von KWK und erneuerbaren Energien voran zu bringen, ohne gleichzeitig den Umbau der Energieinfrastruktur zu fördern. „Wir können die wachsenden Mengen regenerativer Energien nur einbinden, wenn wir neben den Übertragungsnetzten auch die Verteilnetze weiter ausbauen“, so Mühlhäuser. „Unsere bestehenden Verteilnetze nehmen große Einspeisemengen erneuerbarer Energien auf, stoßen aber häufig bereits an ihre Kapazitätsgrenze. Um stetig wachsende Mengen stabil an die Verbraucher weiterzugeben, müssen wir hier in zunehmendem Maß investieren. Dabei gilt es, das nötige Zusammenspiel von Stromerzeugung und
–verbrauch besser zu steuern.“ Dieser Ausbau der Verteilnetze zu Smart Grids muss auch die Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur umfassen und bedarf eines sicheren finanzpolitischen Rahmens. „Es ist unser Ziel, die Energiewende aktiv zu gestalten und gemeinsam mit den relevanten Akteuren voranzubringen“, betonen die Vorsitzenden der VKU-Landesgruppe Bayern. Notwendig sei dabei, die Themen des Energiegipfels, die heute und morgen in drei Gruppen diskutiert werden, im weiteren Prozess der Zusammenarbeit auch wieder übergreifend zwischen Kommunen, Energiewirtschaft und Verbrauchern zu diskutieren. „Nur so lässt sich mit der wachsenden Komplexität der Energieversorgung sinnvoll umgehen. Gemeinsam können wir tragfähige Lösungen für die Energiewende erzielen“, so Mühlhäuser abschließend.  20110627 PM VKU-LG Bayern zum Bayerischen  Energiegipfel.pdf

Pressemitteilungen der Landesgruppe Bayern

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Pressemitteilung 02/11

Energiegipfel der bayerischen Staatsregierung

Bayerische Stadtwerke gestalten Energiewende aktiv mit

München, 27.06.2011. Auf Einladung von Ministerpräsident Seehofer findet heute der Bayerische Energiegipfel statt. Vertreter aus Kommunen, Energiewirtschaft sowie Wirtschafts- und Umweltverbänden werden in der Staatskanzlei über die künftige Energieversorgung Bayerns sprechen. Für die Landesgruppe Bayern im Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt deren Vorsitzender Dr. Kurt Mühlhäuser die Interessen der Stadt- und Gemeindewerke. Dr. Mühlhäuser und die stellvertretenden Vorsitzenden, Götz-Ulrich Luttenberger sowie Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl, sehen in dem Gipfel ein wichtiges Signal für die Kommunen und Stadtwerke, die Energiewende aktiv mit zu gestalten. „Die kommunalen Energieversorger sind die natürlichen Partner einer zukunftsfähigen Versorgung für Bayerns Bürger vor Ort“, so die Vorsitzenden der Landesgruppe.

Eine der wesentlichen Herausforderungen Bayerns in der Energiewende sieht Mühlhäuser darin, 56 Prozent der Stromerzeugung aus Kernenergie zu ersetzen. Gaskraftwerke, vor allem in Kombination mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), sind dafür eine wichtige Alternative. Diese können sich flexibel den Schwankungen regenerativer Stromerzeugung anpassen. Dabei betont Mühlhäuser: „Um unseren Unternehmen künftig mehr Planungssicherheit für Investitionen zu geben, müssen wir bessere Rahmenbedingungen für den Neubau zusätzlicher KWK-Anlagen schaffen.“ Seit Jahrzehnten setzen kommunale Stadtwerke auf effiziente Technologien wie KWK, die bereits wesentlich dazu beiträgt, die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Politik zu erreichen.

Die kommunalen Unternehmen wollen zudem einen substantiellen Beitrag beim Ausbau der regenerativen Energien in Bayern leisten. Das größte Potential hat hier die Windkraft, die nach der Wasserkraft die kosteneffizienteste regenerative Stromerzeugung ist. Hier fordert Mühlhäuser vor allem „die Rahmenbedingungen für Binnenstandorte wirtschaftlich attraktiver zu gestalten, um so das Potenzial in Bayern besser zu nutzen.“ Aber auch Biomasse in Kombination mit KWK, insbesondere auch aus biogenen Reststoffen, bietet eine effiziente Möglichkeit der Strom- und Wärmeerzeugung.

Jedoch reicht es nicht aus, den Ausbau von KWK und erneuerbaren Energien voran zu bringen, ohne gleichzeitig den Umbau der Energieinfrastruktur zu fördern. „Wir können die wachsenden Mengen regenerativer Energien nur einbinden, wenn wir neben den Übertragungsnetzten auch die Verteilnetze weiter ausbauen“, so Mühlhäuser. „Unsere bestehenden Verteilnetze nehmen große Einspeisemengen erneuerbarer Energien auf, stoßen aber häufig bereits an ihre Kapazitätsgrenze. Um stetig wachsende Mengen stabil an die Verbraucher weiterzugeben, müssen wir hier in zunehmendem Maß investieren. Dabei gilt es, das nötige Zusammenspiel von Stromerzeugung und
–verbrauch besser zu steuern.“ Dieser Ausbau der Verteilnetze zu Smart Grids muss auch die Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur umfassen und bedarf eines sicheren finanzpolitischen Rahmens.

„Es ist unser Ziel, die Energiewende aktiv zu gestalten und gemeinsam mit den relevanten Akteuren voranzubringen“, betonen die Vorsitzenden der VKU-Landesgruppe Bayern. Notwendig sei dabei, die Themen des Energiegipfels, die heute und morgen in drei Gruppen diskutiert werden, im weiteren Prozess der Zusammenarbeit auch wieder übergreifend zwischen Kommunen, Energiewirtschaft und Verbrauchern zu diskutieren. „Nur so lässt sich mit der wachsenden Komplexität der Energieversorgung sinnvoll umgehen. Gemeinsam können wir tragfähige Lösungen für die Energiewende erzielen“, so Mühlhäuser abschließend. 

 

20110627 PM VKU-LG Bayern zum Bayerischen  Energiegipfel.pdf

 

Ansprechpartner: Gunnar Braun

Pressesprecher: Carsten Wagner

 

Der VKU ist bundesweit ein Zusammenschluss von rund 1350 kommunalwirtschaftlichen Unternehmen und Betrieben in den Geschäftsfeldern Energie, Wasser, Abwasser und Abfallwirtschaft. Die VKU Landesgruppe Bayern hat ihren Sitz in München und betreut insgesamt über 140 kommunale Unternehmen.

Pressemitteilungen im Rückblick

München, 15.03.2011. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Anbetracht der Ereignisse in Japan die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kernkraftwerksstandorten zu einem Sondergipfel  eingeladen. Aus Sicht der VKU Landesgruppe Bayern kann die nun neue Diskussion zur künftigen Energieversorgung nicht allein kerntechnische Sicherheitsfragen thematisieren. Die Tragweite der Ereignisse ist viel weitergehender, sind Stadtwerke in ganz Bayern überzeugt.

Pressemitteilung 01/2011:
Die Bayerische Staatsregierung braucht Stadtwerke als Partner für
zukunftsfähige Energieversorgung (138 kB) 

 

Nürnberg, 21.10.2010 Mit dem Kabinettsbeschluss zum Energiekonzept der Bundesregierung ist in den letzten Wochen die Energieversorgung Deutschlands auf eine Debatte rund um Laufzeitverlängerungen der Kernkraftwerke reduziert worden. Wesentlich zur Erreichung der auch von den Stadtwerken begrüßten Ziele des Energiekonzepts ist jedoch, Energieversorgung im Ganzen zukunftsweisend auszugestalten.

Pressemitteilung 02/10:
Intelligente Energieversorgung ist kommunal (88kB) 

 

München, 22.02.2010 Mit Beschluss des Bayerischen Landtags zum Bayerischen Wassergesetz (BayWG) soll die Sonne ab 01. März 2010 alle zwei Jahre untergehen. Die bayerische FDP will die Einführung eines neuen Instruments der Gesetzgebungspraxis – nämlich die Befristung von Gesetzen – mit der für Mittwoch dieser Woche geplanten Verabschiedung des BayWG erreichen.

Pressemitteilung 01/10:
‚Sunset-Klausel’ gefährdet nicht nur die Qualität des Trinkwassers in Bayern (71kB) 


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Termine Mai 2012

04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
15.05. 10:30h AK Vertrieb
15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas