Pressemitteilungen der Landesgruppe Baden-Württemberg

Südwest-Stadtwerke fordern Planungssicherheit

Bonn/Stuttgart, 13.10.2011. Die baden-württembergischen Stadtwerke erwarten von den Regierungen in Berlin und Stuttgart neue Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Energiewende. „Nur wenn wir die Verteilnetze bei den Bürgern vor Ort massiv ausbauen und Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb neuer dezentraler Kraftwerke schaffen, werden wir unser Energiesystem umbauen können“, sagt der VKU-Landesvorsitzende Matthias Berz am Rande der Mitgliederversammlung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Bonn. „Dafür erwarten wir klare Signale. Wir wollen der Landesregierung ein verlässlicher Partner sein beim Erreichen der gesetzten Klimaschutzziele, aber das können nur zentrale und dezentrale Versorger gemeinsam und auf Augenhöhe bewältigen. Das ist bislang nicht der Fall gewesen, weil die Überheblichkeit der heute strauchelnden Konzerne das bislang verhindert hat“, so Berz weiter. „Die Politik kann auf die Stadtwerke beim Umbau gar nicht verzichten. Die Zukunft über die Versorgung entscheidet sich nicht in Großkraftwerken und den großen Übertragungsleitungen, sondern direkt vor der Haustür der Bürger, in den Verteilnetzen“. Ein wichtiger Schritt sei die Bündelung der Energiepolitik in einem Ministerium der neuen Landesregierung gewesen. „Ein solches Energieministerium brauchen wir auch in der Bundesregierung – alles aus einer Hand. Die Erfahrungen in Stuttgart sind bislang gut und wir hoffen, dass sich dies so fortsetzt“. Die bevorstehende Wende hin zu mehr dezentralen Technologien sei ein Prozess, der durch ein umfassendes Projektmanagement begleitet werden müsse, wie es bereits die Ethikkommission der Bundesregierung vorgeschlagen habe. Dieser Prozess benötige Planungssicherheit und schnelle Entscheidungen. Nur so können Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, Energieinfrastruktur sowie in Energieeffizienz gewährleistet werden. Die baden-württembergische Landesgruppe ist mit einer großen Delegation aus Bürgermeistern, Oberbürgermeistern und Stadtwerkechefs bei der zweitägigen Mitgliederversammlung im alten Plenarsaal des Deutschen Bundestages vertreten.

Dienstleistungskonzessionen in der Daseinsvorsorge müssen fair bleiben

Stuttgart, 03.05.2011. Zum geplanten Erlass einer eigenen EU-Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen durch die Europäische Kommission erklärt der Landesvorsitzende des VKU Baden-Württemberg, Matthias Berz: „Der Europäische Gerichtshof hat Grundsätze formuliert, wie die Erteilung von Dienstleistungskonzessionen transparent und diskriminierungsfrei gestaltet werden können; es gibt keinen Grund, weshalb die EU-Kommission nun darüberhinaus gehen sollte. Besonders in der Wasserversorgung und im Falle des Abwasserbereichs muss es einer Kommune unter dem Aspekt der Daseinsvorsorge gestattet bleiben, ohne einen weltfremden europäischen Zwangswettbewerb die Dienste selbst erbringen zu dürfen. Besonders kleine Stadtwerke und Kommunen wären die Opfer einer Bürokratie, die alles nur verkompliziert und die Verfahren unnötig teuer macht. Leistungen der Daseinsvorsorge müssen auch für die Kleinen fair zu erbringen sein. Brüssel sollte sich unter dem Aspekt der Subsidiarität hüten, bewährte Strukturen vor Ort aufs Spiel zu setzen.

Atomdebatte
VKU begrüßt Abschaltung alter Meiler

Stuttgart, 15.03.2011. Der VKU Baden-Württemberg begrüßt ausdrücklich die Entscheidung, die sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland kurzfristig abzuschalten. „Die Neubewertung der Kernenergie ist vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse in Japan zwingend notwendig“, sagt VKU-Landesvorsitzender Matthias Berz. „Längst überfällig ist der Dialog mit allen relevanten gesellschaftlichen Akteuren, der bei der Erstellung des Energiekonzepts verpasst wurde. Damals wurden zudem weder die Auswirkungen der Laufzeitverlängerung auf die Strukturen in der Stromerzeugung noch die gesellschaftliche Akzeptanz berücksichtigt. Die Bundesregierung muss jetzt mit allen Marktteilnehmern reden, nicht wieder allein mit den vier Atom-Konzernen. Wir gehen davon aus, dass der VKU als Vertreter der Stadtwerke nun der von der Bundeskanzlerin angekündigten Expertengruppe angehören wird.

VKU bündelt in Arbeitsgemeinschaft Interessen der Stadtwerke zum Thema EnBW
Zu Gesprächen bereit, aber viele Fragen offen

Stuttgart, 02.02.2011. „Die kommunalen Unternehmen haben grundsätzlich großes Interesse anGesprächen mit der Landesregierung über die künftige Gestaltung der Energiewirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte der Vorsitzende des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Baden-Württemberg, Matthias Berz. Im VKU ist heute zum ersten Mal eine Vorstandsarbeitsgruppe zusammengetreten, die sich als führende Interessensvertretung der Kommunalwirtschaft strategisch, energiewirtschaftlich und finanziell mit der Angelegenheit rund um den EnBW-Aktienkauf des Landesbeschäftigt.

VKU fordert Einbindung der Kommunen und Wasserversorger

Stuttgart, 01.02.2011. „Das Verfahren zur Förderung von Schiefergas lässt noch eine Menge Fragen, die die Sicherheit der Trinkwasserversorgung berühren, offen. Die kommunale Wasserwirtschaft in Baden–Württemberg zeigt sich deshalb besorgt über die mangelhafte Informationspolitik bei derErteilung von Genehmigungen“, kommentierte Matthias Berz, Vorstandsvorsitzender der VKULandesgruppeBaden-Württemberg und Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH diejüngsten Berichte zur Erkundung und Förderung von unkonventionellen Gasvorkommen in derBodenseeregion.

Zukunft der EnBW: Energiewirtschaftliche Folgen stärker beachten
Stadtwerke gesprächsbereit, bleiben aber skeptisch

Stuttgart, 13.01.2011. Die VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg erkennt in dem Ankauf von EnBW-Anteilen durch das Land Baden-Württemberg auch Chancen für die kommunalen Unternehmen, zeigt sich jedoch angesichts der gegenwärtigen Konzernstruktur der EnBW AG skeptisch im Hinblick auf mögliche Beteiligungen von kommunalen Unternehmen.

Pressemitteilungen der Landesgruppe Baden-Württemberg

Südwest-Stadtwerke fordern Planungssicherheit

Bonn/Stuttgart, 13.10.2011. Die baden-württembergischen Stadtwerke erwarten von den Regierungen in Berlin und Stuttgart neue Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Energiewende. „Nur wenn wir die Verteilnetze bei den Bürgern vor Ort massiv ausbauen und Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb neuer dezentraler Kraftwerke schaffen, werden wir unser Energiesystem umbauen können“, sagt der VKU-Landesvorsitzende Matthias Berz am Rande der Mitgliederversammlung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Bonn. „Dafür erwarten wir klare Signale. Wir wollen der Landesregierung ein verlässlicher Partner sein beim Erreichen der gesetzten Klimaschutzziele, aber das können nur zentrale und dezentrale Versorger gemeinsam und auf Augenhöhe bewältigen. Das ist bislang nicht der Fall gewesen, weil die Überheblichkeit der heute strauchelnden Konzerne das bislang verhindert hat“, so Berz weiter. „Die Politik kann auf die Stadtwerke beim Umbau gar nicht verzichten. Die Zukunft über die Versorgung entscheidet sich nicht in Großkraftwerken und den großen Übertragungsleitungen, sondern direkt vor der Haustür der Bürger, in den Verteilnetzen“.

Ein wichtiger Schritt sei die Bündelung der Energiepolitik in einem Ministerium der neuen Landesregierung gewesen. „Ein solches Energieministerium brauchen wir auch in der Bundesregierung – alles aus einer Hand. Die Erfahrungen in Stuttgart sind bislang gut und wir hoffen, dass sich dies so fortsetzt“.

Die bevorstehende Wende hin zu mehr dezentralen Technologien sei ein Prozess, der durch ein umfassendes Projektmanagement begleitet werden müsse, wie es bereits die Ethikkommission der Bundesregierung vorgeschlagen habe. Dieser Prozess benötige Planungssicherheit und schnelle Entscheidungen. Nur so können Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, Energieinfrastruktur sowie in Energieeffizienz gewährleistet werden.

Die baden-württembergische Landesgruppe ist mit einer großen Delegation aus Bürgermeistern, Oberbürgermeistern und Stadtwerkechefs bei der zweitägigen Mitgliederversammlung im alten Plenarsaal des Deutschen Bundestages vertreten.

Dienstleistungskonzessionen in der Daseinsvorsorge müssen fair bleiben

Stuttgart, 03.05.2011. Zum geplanten Erlass einer eigenen EU-Richtlinie für Dienstleistungskonzessionen durch die Europäische Kommission erklärt der Landesvorsitzende des VKU Baden-Württemberg, Matthias Berz:

„Der Europäische Gerichtshof hat Grundsätze formuliert, wie die Erteilung von Dienstleistungskonzessionen transparent und diskriminierungsfrei gestaltet werden können; es gibt keinen Grund, weshalb die EU-Kommission nun darüberhinaus gehen sollte. Besonders in der Wasserversorgung und im Falle des Abwasserbereichs muss es einer Kommune unter dem Aspekt der Daseinsvorsorge gestattet bleiben, ohne einen weltfremden europäischen Zwangswettbewerb die Dienste selbst erbringen zu dürfen. Besonders kleine Stadtwerke und Kommunen wären die Opfer einer Bürokratie, die alles nur verkompliziert und die Verfahren unnötig teuer macht. Leistungen der Daseinsvorsorge müssen auch für die Kleinen fair zu erbringen sein. Brüssel sollte sich unter dem Aspekt der Subsidiarität hüten, bewährte Strukturen vor Ort aufs Spiel zu setzen.

 

Atomdebatte
VKU begrüßt Abschaltung alter Meiler

Stuttgart, 15.03.2011. Der VKU Baden-Württemberg begrüßt ausdrücklich die Entscheidung, die sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland kurzfristig abzuschalten. „Die Neubewertung der Kernenergie ist vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse in Japan zwingend notwendig“, sagt VKU-Landesvorsitzender Matthias Berz. „Längst überfällig ist der Dialog mit allen relevanten gesellschaftlichen Akteuren, der bei der Erstellung des Energiekonzepts verpasst wurde. Damals wurden zudem weder die Auswirkungen der Laufzeitverlängerung auf die Strukturen in der Stromerzeugung noch die gesellschaftliche Akzeptanz berücksichtigt. Die Bundesregierung muss jetzt mit allen Marktteilnehmern reden, nicht wieder allein mit den vier Atom-Konzernen. Wir gehen davon aus, dass der VKU als Vertreter der Stadtwerke nun der von der Bundeskanzlerin angekündigten Expertengruppe angehören wird.

VKU bündelt in Arbeitsgemeinschaft Interessen der Stadtwerke zum Thema EnBW
Zu Gesprächen bereit, aber viele Fragen offen

Stuttgart, 02.02.2011. „Die kommunalen Unternehmen haben grundsätzlich großes Interesse anGesprächen mit der Landesregierung über die künftige Gestaltung der Energiewirtschaft in Baden-Württemberg“, sagte der Vorsitzende des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) in Baden-Württemberg, Matthias Berz. Im VKU ist heute zum ersten Mal eine Vorstandsarbeitsgruppe zusammengetreten, die sich als führende Interessensvertretung der Kommunalwirtschaft strategisch, energiewirtschaftlich und finanziell mit der Angelegenheit rund um den EnBW-Aktienkauf des Landesbeschäftigt.

VKU fordert Einbindung der Kommunen und Wasserversorger

Stuttgart, 01.02.2011. „Das Verfahren zur Förderung von Schiefergas lässt noch eine Menge Fragen, die die Sicherheit der Trinkwasserversorgung berühren, offen. Die kommunale Wasserwirtschaft in Baden–Württemberg zeigt sich deshalb besorgt über die mangelhafte Informationspolitik bei derErteilung von Genehmigungen“, kommentierte Matthias Berz, Vorstandsvorsitzender der VKULandesgruppeBaden-Württemberg und Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH diejüngsten Berichte zur Erkundung und Förderung von unkonventionellen Gasvorkommen in derBodenseeregion.

Zukunft der EnBW: Energiewirtschaftliche Folgen stärker beachten
Stadtwerke gesprächsbereit, bleiben aber skeptisch

Stuttgart, 13.01.2011. Die VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg erkennt in dem Ankauf von EnBW-Anteilen durch das Land Baden-Württemberg auch Chancen für die kommunalen Unternehmen, zeigt sich jedoch angesichts der gegenwärtigen Konzernstruktur der EnBW AG skeptisch im Hinblick auf mögliche Beteiligungen von kommunalen Unternehmen.


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Termine Mai 2012

04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
15.05. 10:30h AK Vertrieb
15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas