Umfrage zu Breitband
Berlin, 11.07.2012. Kommunale Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), an der 251 Mitgliedsunternehmen teilgenommen haben. Die befragten Unternehmen investieren jährlich über 100 Millionen Euro in den Breitbandausbau und verlegen in den nächsten Jahren 25.000 Kilometer Glasfaserkabel. "Breitbandnetze sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören somit zu den klassischen kommunalwirtschaftlichen Aufgaben. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass kommunale Unternehmen Infrastrukturexperten sind und für einen raschen und flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in Deutschland unverzichtbar sind", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. Von den befragten Mitgliedsunternehmen sind über 60 Prozent im Breitbandausbau aktiv oder planen Aktivitäten. 75 Prozent dieser Unternehmen beurteilen den Ausbau als wichtig oder sehr wichtig für ihr Unternehmen. 85 Prozent geben an, dass ihre Breitbandaktivitäten auch zur Eigennutzung für spätere Smart Grid- und Smart Metering-Anwendungen dienen und somit einen direkten Bezug zum Kerngeschäft haben. Zudem zeigt die Umfrage, dass sich kommunale Unternehmen besonders in unterversorgten ländlichen und halbstädtischen Gebieten engagieren und ihr Schwerpunkt im eigenen Versorgungsgebiet liegt. Dabei werden nur bei wenigen Projekten Fördermittel in Anspruch genommen. Reck: "Durch das Engagement kommunaler Unternehmen können in den nächsten Jahren mehr als eine Millionen Anschlussnehmer zusätzlich in den Genuss leistungsfähiger Internetanschlüsse der nächsten Generation kommen. Damit bringen kommunale Unternehmen die Entwicklung Deutschlands voran, denn leistungsfähige Breitbandnetze sind ein wichtiger regionaler Standortfaktor für Bürger und Unternehmen."

Umfrage zu Breitband

Pressemitteilung 72/12

Arbeiter bei der Verlegung von Gasrohren

Berlin, 11.07.2012. Kommunale Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), an der 251 Mitgliedsunternehmen teilgenommen haben. Die befragten Unternehmen investieren jährlich über 100 Millionen Euro in den Breitbandausbau und verlegen in den nächsten Jahren 25.000 Kilometer Glasfaserkabel. "Breitbandnetze sind Teil der Daseinsvorsorge und gehören somit zu den klassischen kommunalwirtschaftlichen Aufgaben. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass kommunale Unternehmen Infrastrukturexperten sind und für einen raschen und flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in Deutschland unverzichtbar sind", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck.

Von den befragten Mitgliedsunternehmen sind über 60 Prozent im Breitbandausbau aktiv oder planen Aktivitäten. 75 Prozent dieser Unternehmen beurteilen den Ausbau als wichtig oder sehr wichtig für ihr Unternehmen. 85 Prozent geben an, dass ihre Breitbandaktivitäten auch zur Eigennutzung für spätere Smart Grid- und Smart Metering-Anwendungen dienen und somit einen direkten Bezug zum Kerngeschäft haben. Zudem zeigt die Umfrage, dass sich kommunale Unternehmen besonders in unterversorgten ländlichen und halbstädtischen Gebieten engagieren und ihr Schwerpunkt im eigenen Versorgungsgebiet liegt. Dabei werden nur bei wenigen Projekten Fördermittel in Anspruch genommen.

Reck: "Durch das Engagement kommunaler Unternehmen können in den nächsten Jahren mehr als eine Millionen Anschlussnehmer zusätzlich in den Genuss leistungsfähiger Internetanschlüsse der nächsten Generation kommen. Damit bringen kommunale Unternehmen die Entwicklung Deutschlands voran, denn leistungsfähige Breitbandnetze sind ein wichtiger regionaler Standortfaktor für Bürger und Unternehmen."

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 236.000 Beschäftigten wurden 2009 Umsatzerlöse von rund 94 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der Strom-, 67,7 Prozent in der Erdgas-, 76,3 Prozent in der Trinkwasser-, 58,2 Prozent in der Wärmeversorgung und 12,8 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Pressesprecher: Carsten Wagner

Stv. Pressesprecher: Beatrice Kolp; Stefan Luig


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Termine Mai 2013

22.05. 10:30h 33. Sitzung des Ausschusses Finanz- und Wirtschaftsrat beim VKU
23.05. Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen