VKU zur Entlassung von Umweltminister Röttgen
Berlin, 17.05.2012. „Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat in den letzten Jahren die kommunale Wirtschaft und die Stadtwerke nie aus den Augen verloren. Für seinen persönlichen Einsatz bei den kontroversen Debatten um einen unkonditionierte Laufzeitverlängerung und deren negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb im Energiemarkt möchte ich Norbert Röttgen ausdrücklich danken“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Hans-Joachim Reck. „Auch die Rolle der Kommunen und der kommunalen Abfallwirtschaftsunternehmen für eine funktionierende Abfallentsorgung hat Norbert Röttgen in der Auseinandersetzung um ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz richtig bewertet und die Rolle der kommunalen Unternehmen gestärkt.“ Reck weiter: „Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat vollkommen Recht mit ihrer Aussage, dass die Umsetzung der Energiewende ein zentrales Vorhaben dieser Legislaturperiode sein muss. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass das Bundesumweltministerium zwar die Zuständigkeit für die erneuerbaren Energien hat, aber die Federführung für die Energiepolitik beim Bundeswirtschaftsministerium liegt, weitere Ressorts der Bundesregierung Teilzuständigkeiten haben und das Bundeskanzleramt eine zentrale Bedeutung für so ein ambitioniertes Reformprojekt hat.“ Der VKU gratuliert Peter Altmaier zur Berufung als Bundesumweltminister. „Wir stehen als konstruktiver Gesprächspartner Peter Altmaier jederzeit zur Verfügung. Eine Energiewende ohne die Stadtwerke kann nicht gelingen, da die Bedeutung der kommunalen und dezentralen Energieerzeugung sowie der Ausbau der Verteilnetze und deren Weiterentwicklung zu intelligenten Netzen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg der Energiewende ist“, so Reck abschließend.

VKU zur Entlassung von Umweltminister Röttgen

Pressemitteilung 53/12

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen steht hinter einem Rednerpult mit Blumenstrauss, hinter ihm eine Leinwand mit der Aufschrift 'Vision 2050 - Perspektiven auf dem Energiemarkt'

Berlin, 17.05.2012. „Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat in den letzten Jahren die kommunale Wirtschaft und die Stadtwerke nie aus den Augen verloren. Für seinen persönlichen Einsatz bei den kontroversen Debatten um einen unkonditionierte Laufzeitverlängerung und deren negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb im Energiemarkt möchte ich Norbert Röttgen ausdrücklich danken“, so der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Hans-Joachim Reck. „Auch die Rolle der Kommunen und der kommunalen Abfallwirtschaftsunternehmen für eine funktionierende Abfallentsorgung hat Norbert Röttgen in der Auseinandersetzung um ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz richtig bewertet und die Rolle der kommunalen Unternehmen gestärkt.“

Reck weiter: „Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat vollkommen Recht mit ihrer Aussage, dass die Umsetzung der Energiewende ein zentrales Vorhaben dieser Legislaturperiode sein muss. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass das Bundesumweltministerium zwar die Zuständigkeit für die erneuerbaren Energien hat, aber die Federführung für die Energiepolitik beim Bundeswirtschaftsministerium liegt, weitere Ressorts der Bundesregierung Teilzuständigkeiten haben und das Bundeskanzleramt eine zentrale Bedeutung für so ein ambitioniertes Reformprojekt hat.“

Der VKU gratuliert Peter Altmaier zur Berufung als Bundesumweltminister. „Wir stehen als konstruktiver Gesprächspartner Peter Altmaier jederzeit zur Verfügung. Eine Energiewende ohne die Stadtwerke kann nicht gelingen, da die Bedeutung der kommunalen und dezentralen Energieerzeugung sowie der Ausbau der Verteilnetze und deren Weiterentwicklung zu intelligenten Netzen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg der Energiewende ist“, so Reck abschließend.

 

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit 236.000 Beschäftigten wurden 2009 Umsatzerlöse von rund 94 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der Strom-, 67,7 Prozent in der Erdgas-, 76,3 Prozent in der Trinkwasser-, 58,2 Prozent in der Wärmeversorgung und 12,8 Prozent in der Abwasserentsorgung.

Pressesprecher: Carsten Wagner

Stv. Pressesprecher: Beatrice Kolp; Stefan Luig


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Termine Mai 2013

22.05. 10:30h 33. Sitzung des Ausschusses Finanz- und Wirtschaftsrat beim VKU
23.05. Breitbandausbau durch kommunale Unternehmen