Termine August 2016

06.08.
VKU-Infotag: Strommarkt 2.0: Neuregelungen für Bilanzkreisverantwortliche
23.08.
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23.08.
VKU-Infotag: Smart Meter Rollout in die Praxis umsetzen
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VKU-Infotag: Das neue EEG 2016
29.08. - 30.08.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
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30.08.
VKU-Infotag: Digitale Strategien für Energieversorger entwickeln
29.08. - 30.08.
VKU-Infotag: Projektmanagement in kommunalen Unternehmen
31.08.
VKU-Infotag: Digitale Transformation als Change-Management-Aufgabe
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Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz geht in richtige Richtung

VKU fordert Nachbesserungen im Detail

Blockheizkraftwerk (Foto: VKU/regentaucher.com)
Blockheizkraftwerk (Foto: VKU/regentaucher.com)

Berlin, 31.08.2015. Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft unterstützt den heute vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Referentenentwurf zur Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). „Die verbesserte KWK-Förderung ist ein gutes Signal. Vor allem die Aufnahme der Bestandsförderung, auch für Anlagen unter zehn Megawatt Leistung, ist gegenüber dem Entwurfsstand ein deutlicher Fortschritt“, kommentiert Ivo Gönner, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).

„Verbesserungsbedarf gibt es aber trotzdem“, so Gönner weiter. „Aus unserer Sicht muss das KWK-Ausbauziel von 25 Prozent auf die gesamte Stromerzeugung bezogen bleiben. Wir schlagen eine Streckung bis 2025 vor. Die jetzt geplante deutliche Absenkung des Zielniveaus ist für uns nicht akzeptabel.“ Nachbesserungen fordert der VKU-Präsident auch bei der Förderhöhe. „Bei der Bestandsförderung müssen zudem die Anlagen unterstützt werden, die aktuell noch in der Förderung sind. Auch diese leiden unter dem niedrigen Strompreis und sind akut abschaltungsgefährdet.“

Gönner: „Die umweltfreundliche KWK ist Domäne der Stadtwerke und zentral für eine klimafreundliche Wärmeversorgung, gerade in Ballungszentren. Sie spielt für das Energiesystem der Zukunft eine wichtige Rolle und leistet schon heute mit jährlich etwa 56 Millionen Tonnen vermiedener Emissionen einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Auch in Zukunft kann sie in einem System mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien Lastspitzen bei Strom und Wärme abdecken. Gerade die kommunalen Fernwärmenetze sind zudem wesentliche Voraussetzung dafür, in der Zukunft noch mehr erneuerbare Energien in die Wärmeversorgung zu integrieren. Es gilt: ohne KWK keine Fernwärme und ohne Fernwärme keine Wärmewende.“

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt über 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft sowie Telekommunikation. Mit über 245.000 Beschäftigten wurden 2012 Umsatzerlöse von mehr als 110 Milliarden Euro erwirtschaftet und mehr als 8,6 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 46 Prozent in der Strom-, 59 Prozent in der Erdgas-, 80 Prozent in der Trinkwasser-, 65 Prozent in der Wärmeversorgung und 26 Prozent in der Abwasserentsorgung. Sie entsorgen zudem jeden Tag 31.500 Tonnen Abfall und tragen entscheidend dazu bei, dass Deutschland mit 65 Prozent die höchste Recyclingquote unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erreicht.  Aktuell engagieren sich rund 140 kommunale Unternehmen im Breitbandausbau. Bis 2018 planen sie Investitionen von rund 1,7 Milliarden Euro – damit können dann rund 6,3 Millionen Kunden die Breitbandinfrastruktur kommunaler Unternehmen nutzen. 

Pressesprecher: Carsten Wagner; Stefan Luig

Stv. Pressesprecher: Beatrice Strübing; Elisabeth Mader