
Abfallvermeidung
Allgemeine Informationen
Abfallvermeidung ist vorgezogener Umweltschutz, denn sie spart – direkt und indirekt – Rohstoffe, Energie und Wasser, und auch Zeit und Arbeitsaufwand. Sie vermeidet auch Schadstoffemissionen und trägt somit wesentlich dazu bei, die Verschmutzung von Wasser, Boden und Luft, den Landschaftsverbrauch und ihre Folgeerscheinungen zu begrenzen, zum Beispiel Müllverbrennung, Deponierung und Gesundheitsrisiken.
Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht, denn er muss dann gar nicht erst – unter Verbrauch von Ressourcen – aufwendig und kostenintensiv entsorgt werden, sei es durch Wieder- oder Weiterverwendung, Recycling, energetische Verwertung oder Beseitigung. Abfallvermeidung ist der ökologisch und ökonomisch sinnvollste Weg der – wie es in der EU-Richtlinie über Abfälle heißt – „Abfallbewirtschaftung“. In der EU-Richtlinie, die derzeit mit dem Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in deutsches Recht umgesetzt wird, wurde deshalb eine fünfstufige Hierarchie der Bewirtschaftung festgeschrieben, an deren erster Stelle die Abfallvermeidung steht. Vermieden werden im direkten Sinne können Abfälle nur durch die Umstellung von Produktionsprozessen, so dass Ressourcen effizienter genutzt werden, und durch Änderungen im Verhalten vor allem beim Konsum. Das reicht von der Wahl bestimmter Produkte bis hin zum teilweisen Verzicht. Gemeinschaften könnten auch beschließen, von vornherein auf die Produktion bestimmter Dinge zu verzichten oder diese zu begrenzen. Veränderungen an den Produkten, die zum Beispiel eine längere Nutzungsdauer ermöglichen, können indirekt zur Vermeidung von Abfällen führen, da weniger neue Produkte und weniger Primärrohstoffe benötigt werden, um dieselben Bedürfnisse zu befriedigen. So wird auch jede Abfallbewirtschaftung jenseits der alleinigen Beseitigung zu einer indirekten Abfallvermeidung. Ein klassisches Beispiel für tatsächliche (direkte) Abfallvermeidung in diesem Sinne sind Mehrwegsysteme aller Art.
Ansprechpartner: Dr. Martin J. Gehring, Dr. Achim W. Schröter
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Termine Mai 2012
- 04.05. 10:30h 31. Sitzung Ausschuss des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Berlin)
- 07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
- 08.05. Social Media für Stadtwerke (Berlin)
- 07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
- 09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
- 07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
- 10.05. VKU-Finanzierungskonferenz
- 07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
- 09.05. - 10.05. Branchenwissen Stadtwerke (Berlin)
- 10.05. 17:30h Parlamentarischer Abend am 10. Mai 2012 - MiFID II: Energiehandel im Fokus der Finanzaufsicht
- 07.05. - 11.05. IFAT ENTSORGA 2012 (Bayern)
- 15.05. 10:30h AK Vertrieb
- 15.05. 10:30h Workshop "Energievertrieb" (Thüringen)
- 15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
- 16.05. Workshop "Stadtwerke als Anbieter von Kommunikationsdiensten in Glasfasernetzen" (Baden-Württemberg)
- 15.05. - 16.05. 18:00h 25. Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsrates beim VKU (Sachsen)
- 22.05. Sitzung des VKU Landesvorstands Thüringen (Thüringen)
- 23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas
- 23.05. - 24.05. Kompaktwissen Energie-Einkauf - Alles rund um die Beschaffung von Strom und Gas




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