VKU-Position zum Umgang mit Starkregenereignissen

04.12.2015.  Starkregenereignisse sind für die kommunale Abwasserwirtschaft eine besondere Herausforderung, da sie im Einzelfall die Entwässerungseinrichtungen an ihre Grenzen bringen und teilweise sogar darüber hinausgehen. Vor diesem Hintergrund hat die VKU-Arbeitsgruppe Niederschlagswasser ein Positionspapier erarbeitet, welches der VKU-Leitausschuss Wasser/Abwasser in seiner letzten Sitzung beschlossen hat. Die Positionierung dient als Grundlage für politische Gespräche mit Behörden, Abgeordneten sowie der Fachöffentlichkeit. Sie können das Papier gerne auch für Ihre Gespräche vor Ort nutzen.

Die Bundesregierung geht laut aktuellem Entwurf des Fortschrittsberichts zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2015 (DAS 2015) von einer Zunahme der Starkregentage in Deutschland aus. Die Wasserwirtschaft wird dabei als zentraler Ansatzpunkt der Anpassungsstrategie identifiziert. Das größte Handlungserfordernis wird demnach bei Kanalnetzen und Kläranlagen gesehen.

In dem Positionspapier stellt der VKU klar, dass der alleinige Ausbau der Entwässerungssysteme zur Vorsorge vor Starkregenereignissen nicht zielführend ist. Stattdessen muss diese Vorsorge als kommunale Gemeinschaftsaufgabe wahrgenommen werden. Hierbei sind nicht nur die Betreiber öffentlicher Einrichtungen sondern auch Gewerbetreibende sowie private Grundstückseigentümer einzubeziehen. Welche Maßnahmen und Gestaltungskonzepte letztlich konkret erforderlich sind, hängt maßgeblich von den örtlichen Gegebenheiten ab und setzt zudem eine Interessen- und Zielabwägung voraus.

Gedruckte Exemplare stellen wir Ihnen gerne in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierfür an Frau Klempin (Tel: 030/58580-151, klempin@vku.de).

Anlagen:

 

 

Ihr VKU-Ansprechpartner: Dirk Seifert