Termine November 2017

07.11.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Wärme
07.11. - 08.11.
VKU-Konferenz: 6. VKU-Personalforum 2017
08.11.
VKU Präsidiums- und Vorstandssitzung
07.11. - 08.11.
VKU-Konferenz: 6. VKU-Personalforum 2017
09.11.
16. Sitzung AK Umwelt Wasser/Abwasser (Berlin)
09.11.
VKU-Infotag: Compliance in kommunalen Unternehmen
09.11.
VKU-Infotag: Basiswissen Energie- und Stromsteuer
14.11.
VKU-Infotag: Tourenplanung in der Entsorgungslogistik
14.11.
VKU-Infotag: Asset Management in der Energiewirtschaft
14.11.
Startup-Tour 2017
15.11. - 16.11.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen
15.11.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Stadtentwässerung
16.11.
VKU-Infotag: Prozessmanagement kompakt für kommunale Unternehmen
16.11.
VKU-Infotag: Elektromobilität für Stadtwerke
15.11. - 16.11.
VKU-Infotag: Neu als Führungskraft im kommunalen Unternehmen
20.11.
LG Vorstand NRW
23.11.
VKU-Infotag: Unlauterer Wettbewerb im Strom- und Gasvertrieb
24.11.
EVU-Juristentreffen
28.11. - 29.11.
VKU-Konferenz: 6. VKU-IT-Konferenz 2017
28.11.
VKU-Infotag: Compliance in kommunalen Unternehmen
28.11. 10:30h
3. Sitzung AK Öffentliche Bäderbetriebe
29.11.
VKU-Infotag: Strom- und Wärmespeicher als Geschäftsfeld für kommunale EVU
28.11. - 29.11.
VKU-Konferenz: 6. VKU-IT-Konferenz 2017
30.11.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Wärme
30.11.
VKU-Infotag: Kompaktwissen Stadtentwässerung

Auswirkungen des Klimawandels auf die kommunale Wasserwirtschaft

13.11.2017. Außergewöhnliche Niederschläge hatten in den vergangenen Jahren in vielen Städten, Landkreisen und Gemeinden in Deutschland verheerende Auswirkungen. Die Bund/Länder - Arbeitsgemeinschaft Wasser – LAWA hat im September nun zwei Entwürfe vorgelegt, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und insbesondere mit den Folgen von Starkregenereignissen auseinandersetzen und mögliche Handlungsoptionen aufzeigen.

Die „LAWA-Strategie für ein effektives Starkregenrisikomanagement“ setzt sich mit den Folgen extremer Niederschläge auseinander. Die LAWA erarbeitet die Strategie im Auftrag der Umweltministerkonferenz, die dies im Frühjahr beschließen soll. Der VKU und die kommunalen Spitzenverbände begleiten seit längerem die Erarbeitung der LAWA-Strategie und haben sich bereits im Vorfeld mit der gemeinsamen Position „Starkregen und Sturzfluten“ in die Arbeiten eingebracht. Die Verbände haben daher den vorgelegten Entwurf begrüßt, da er zentrale Vorschläge aus der gemeinsamen Positionierung aufgreift, wie die Erweiterung der Fördermöglichkeiten für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen in Kommunen und eine Koordination zwischen allen beteiligten kommunalen Akteuren sowie zwischen den kommunalen Fachämtern. Gleichwohl halten VKU und kommunale Spitzenverbände es für erforderlich, dass das Strategiepapier die zentralen Punkte „Finanzierung“, „Zuständigkeiten“ und „Verantwortlichkeiten“, die von wesentlicher Bedeutung bei der Umsetzung eines effektiven Starkregenrisikomanagements sind, noch eingehender thematisiert. An vielen Stellen bleibt der Entwurf bei diesen Fragen vage oder trifft pauschale Aussagen.

 

Detaillierter und umfassender ist der LAWA-Berichtsentwurf zu den „Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft“. Das vorgelegte Papier soll die Strategie aus dem Jahr 2010 aktualisieren und weiterentwickeln und befasst sich mit den Folgen von Klimaänderungen sowohl für die Trinkwasserversorgung wie auch die Abwasserentsorgung. Der VKU und die kommunalen Spitzenverbände haben auch diesen Entwurf begrüßt, da er wichtige Herausforderungen und Handlungsfelder anspricht und grundsätzlich einen guten Überblick über die Erfordernisse in der Wasserwirtschaft zur Klimaanpassung bietet. Kritisch sehen die Verbände, dass die Autoren des Berichts insbesondere bei den vorgeschlagenen Handlungsoptionen weit über die bewährte Praxis hinausgehen. So ist beispielweise eine Änderung der Bemessungsgrößen für Entwässerungssysteme um einen pauschalen Klimafaktor nicht zielführend. Stattdessen sollte deutlicher herausgestellt werden, dass die Kanäle auch in Zukunft nicht jedes Niederschlagsereignis bewältigen werden können. Auch die vorgeschlagene verstärkte private Regenwassernutzung würde zu Lasten der kommunalen Trinkwasserversorgung gehen und die antizipierten positiven Klimawirkungen wie beispielweise eine Verbesserung der Grundwasserneubildung aus Sicht der Verbände verfehlen.

Trotz der Kritik im Einzelnen sehen VKU und kommunale Spitzenverbände in den beiden vorliegenden LAWA-Entwürfen gute Ansätze, wie den Herausforderungen des Klimawandels und insbesondere den Folgen von Starkregen begegnet werden kann. Positiv ist auch, dass die Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten nicht alleine bei den kommunalen und kommunalwirtschaftlichen Entscheidern gesehen werden, sondern auch andere Akteure, wie Landwirte und Privatpersonen gezielt einbezogen werden.

Ihr VKU-Ansprechpartner: Dirk Seifert

 

 

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