Die Empfehlungen der Kohlekommission haben auch Auswirkungen auf den Wärmemarkt. Vor diesem Hintergrund befasst sich die Veranstaltung mit den Möglichkeiten zur Einbindung erneuerbarer Energien in die Wärmenetze. Potenziale, Transformationspfade und Herausforderungen werden auf wissenschaftlicher, politischer und praktischer Ebene diskutiert.

Die Empfehlungen der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung sehen einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 vor. Entsprechend muss die derzeit in Kohle-KWK-Anlagen erzeugte Fernwärme mittelfristig auf andere Weise erzeugt werden. Eine reine Substitution durch Erdgas ist aufgrund der Klimaziele 2050 langfristig allerdings keine Alternative.

Vor diesem Hintergrund befasst sich die gemeinsame Veranstaltung "Wärmenetze für Klimaschutzsynergien" vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) mit den Möglichkeiten zur Einbindung erneuerbarer Energien in die Wärmenetze:

Welche Potenziale sind vorhanden? Mit welchen Strategien können die kommunalen Unternehmen den Wandel im Wärmemarkt erfolgreich gestalten? Welche Leitplanken braucht die Wärmewende?

Dies und mehr wird im Rahmen der Berliner Energietage 2019 mit Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert.

Diskutieren Sie mit - am Dienstag, 21. Mai 2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr, in Berlin.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.