Obwohl die beiden obersten Stufen der Abfallhierarchie, Abfallvermeidung und Wiederverwendung, fest im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankert sind, wachsen die Abfallmengen stetig. Die kurze Lebensdauer von Produkten und ein ständig wachsender Markt in Deutschland befeuern diese Entwicklung, die wiederum zu Lasten der natürlichen Ressourcen geht und letztlich den Klimaschutz gefährdet. Jeder kann - angefangen bei der Herstellung, über das eigne Konsumverhalten und die Nutzungsdauer bis hin zur Entsorgung - Einfluss nehmen. Neben den üblichen Haushaltsabfällen, fallen hin und wieder auch Problemabfälle an, die gesondert entsorgt werden müssen, da sie sonst zu einer Gefahr für Mensch und Umwelt werden können. Die Veranstaltung zum Auftakt der Europäischen Woche der Abfallvermeidung stellt sich daher die Frage, wie es gelingt die Herstellung und den Konsum umweltgerechter zu gestalten, damit gefährliche Abfälle gar nicht erst entstehen. Auch die Frage des richtigen Entsorgens soll im Fokus der Veranstaltung stehen, um gefährliche Auswirkungen für Mensch und Umwelt zu vermeiden. Die Europäische Woche der Abfallvermeidung bietet jährlich im November die zentrale Plattform für Akteure aus Kommunen, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft, um ihre Projekte vorzustellen, Alternativen zur Wegwerfgesellschaft aufzuzeigen und zum Umdenken aufzurufen. Tausende Akteure und Aktionen präsentieren sich jährlich in zahlreichen europäischen Ländern – in Deutschland findet die Europäische Woche der Abfallvermeidung dieses Jahr unter dem Motto „Bewusst konsumieren & richtig entsorgen“ statt.

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