Klausurtagung
Resilienz und Versorgungssicherheit im Fokus der Klausurtagung 18.06.26

1. Reihe v.l.n.r.: Oberstleutnant Rainer Dietrich, Landesgruppengeschäftsführer Julian Büche, Landesgruppenvorsitzender Thoralf Uebach, Christoph Maschek, Dr. Andreas Zuber 2. Reihe v.l.n.r.: Chris Werner, Stephan Boy, Diana Grund, Axel Pinkert, Heike Herrmann, Stv. Landesgruppenvorsitzender Frank Bruckmann, Christoph Schneider, Berndt-Armin Schmidt, Stv. Landesgruppenvorsitzender Torsten Röglin


Auf der diesjährigen Klausurtagung des Landesgruppenvorstands hat sich die VKU-Landesgruppe Berlin-Brandenburg schwerpunktmäßig mit der Widerstandsfähigkeit kommunaler Infrastrukturen gegenüber Krisen und sicherheitsrelevanten Vorfällen auseinandergesetzt. Im Fokus stand dabei die Frage, wie sich zentrale Versorgungsbereiche wie Energie, Wärme und Wasser sowie technische Anlagen noch besser gegen Ausfälle und Angriffe absichern lassen. 

Einen wichtigen fachlichen Impuls lieferte Oberstleutnant Dipl.-Ing. Rainer Dietrich, Stv. Kommandeur und Chef des Stabes des Landeskommandos Brandenburg, der den Teilnehmenden Einblicke in den “Operationsplan Deutschland” gab und die Bedeutung abgestimmter Strukturen zwischen zivilen und militärischen Akteuren hervorhob. Ergänzend stellte Stephan Boy, Geschäftsführer BEN Berlin Energie und Netzholding GmbH, die Erfahrungen aus dem Stromausfall in Berlin zu Jahresbeginn dar und leitete daraus konkrete Handlungsempfehlungen zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit ab. 

Daraus resultierte das zentrale Ergebnis: Die Sicherung der Daseinsvorsorge erfordert ein koordiniertes Vorgehen aller relevanten Akteure. Nur im engen Zusammenwirken von Bundeswehr, Politik, Verwaltung und kommunalen Unternehmen kann die Resilienz der Systeme nachhaltig gestärkt werden. 

 

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